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NEW YORK - Der Höhenflug an der Wall Street dauert an.

16.01.2020 - 15:11:23

Aktien New York Ausblick: Höhenflug setzt sich fort. Zum einen herrscht weiter Erleichterung, nachdem die zwei größten Volkswirtschaften der Welt nach einem rund zweijährigen Handelsstreit ein erstes Teilabkommen unterschrieben haben. Zum anderen überzeugte die Investmentbank Morgan Stanley mit ihrer Quartalsbilanz. Darüber hinaus fiel auch ein Teil der veröffentlichten US-Konjunkturdaten überraschend stark aus.

hat seit Wochenbeginn bereits Tag für Tag neue Höchststände erreicht.

Konjunkturseitig überzeugte vor allem, dass sich das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia im Januar deutlich stärker aufgehellt hatte als erwartet. Der Indikator der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) stieg auf den höchsten Stand seit Mai 2019. Darüber hinaus sanken die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend. Die Einzelhandelsumsätze und die Einfuhrpreise im Dezember legen unterdessen wie erwartet leicht zu.

Unter den Einzelwerten verbuchten die Aktien von Morgan Stanley bereits ein vorbörsliches Plus von knapp 6 Prozent. Das Handelsgeschäft der Bank lief im vierten Quartal ausgesprochen stark und auch allgemein wurden die Erwartungen übertroffen, etwa bei den Nettozinserträgen, den Nettoerträgen oder auch dem Ergebnis je Aktie.

Die Bank of New York Mellon traf unterdessen beim bereinigten Quartalsergebnis je Aktie die durchschnittliche Analystenprognose. Negativ kam jedoch an, dass Interims-Vorstandschef Todd Gibbons betonte, die Bank werde auch weiterhin unter dem schwachen Zinsumfeld leiden. Die Aktie brach vorbörslich um 7 Prozent ein.

Alcoa verzeichnete im vierten Quartal kräftige Verluste und enttäuschte die Erwartungen. Für das Jahr 2020 erwartet der Aluminiumhersteller allerdings eine Erholung der Nachfrage. Vor dem Handelsstart büßten die Anteile 2,3 Prozent ein.

Auch der Hersteller von Kunstglas und Chemieprodukten PPG Industries enttäuschte den Markt, was der Aktie vorbörslich einen Verlust von 3,7 Prozent einbrockte. Er meldete ein schwächer als erwartetes Ergebnis je Aktie im vierten Quartal und auch die Prognose für den Gewinn je Aktie im ersten Quartal blieb hinter den Schätzungen der Experten zurück.

Tesla büßten indes nach einer Abstufung auf "Underweight" durch Morgan Stanley vorbörslich 4,2 Prozent ein. Am Dienstag noch hatten sie ein Rekordhoch bei etwas über 547 US-Dollar erreicht. Nach dem exorbitanten Kursanstieg der vergangenen vier Monate hält Analyst Adam Jonas die Bewertung der Aktie des Elektroautoherstellers nun für sehr hoch und das Chance-Risiko-Verhältnis für ungünstig. Risiken im langfristigen China-Geschäft dürften vom Markt noch nicht in ihrer Gesamtheit erfasst worden sein, schrieb er zudem.

@ dpa.de

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