S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Der Dow Jones Industrial nach enttäuschenden Quartalszahlen des IT-Riesen.

19.04.2017 - 17:14:48

Aktien New York: Politische Unsicherheit und IBM-Kursrutsch bremsen Dow

oder des Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson .

Auch am Mittwoch sorgten die durchwachsenen Unternehmenszahlen zur jüngsten Geschäftsentwicklung für keinen rechten Schub. Zudem setzten die anhaltenden Unsicherheiten rund um den Atom-Streit mit Nordkorea, die am Sonntag anstehende, erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen und die für Juni angesetzten Neuwahlen in Großbritannien der Kauflust Grenzen.

IBM litt zum Jahresauftakt weiter unter der Schwäche im traditionellen Computer-Kerngeschäft und meldete nun das 20. Quartal in Folge einen Umsatzrückgang. Der Konzern tut sich schwer mit dem von Vorstandschefin Ginni Rometty forcierten Wandel hin zum modernen Anbieter von Cloud-Services, Daten-Analyse, künstlicher Intelligenz und Sicherheits-Software. Die Papiere büßten als abgeschlagenes Schlusslicht im Dow 5,45 Prozent ein.

Bei Yahoo setzten auch gute Zahlen keine Energien frei: Die Aktien sanken um 0,26 Prozent, obwohl das kriselnde Online-Urgestein im letzten eigenständigen Quartal vor der Übernahme des Kerngeschäfts durch den Telekomkonzern Verizon besser als erwartet abgeschnitten hatte.

Dagegen erfreute die Investmentbank Morgan Stanley ihre Aktionäre: Mit einem Ertrags- und Gewinnsprung in den ersten drei Monaten des Jahres knüpfte sie an ihr gutes Ergebnis aus dem Schlussquartal 2016 an. Mit einem Plus von 2,50 Prozent gehörten die Aktien zu den größten Gewinnern im S&P 500.

Die Titel von Konkurrent U.S. Bancorp legten dank eines höher als erwartet ausgefallenen Gewinns im ersten Quartal um 0,69 Prozent zu. Auch für die Aktien anderer Banken wie Bank of America und Wells Fargo , die bereits Zahlen vorgelegt haben, ging es bergauf - obwohl sich die schweizerische Großbank UBS skeptisch zur US-Konkurrenz geäußert hatte.

Die an der New Yorker Börse gelisteten Anteilscheine des Autobauers Fiat Chrysler profitierten mit plus 2,87 Prozent von guten Absatzzahlen. Im März hatte das Unternehmen in Europa 17,7 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Beim Elektroautobauer Tesla konnten sich die Investoren über ein Kursplus von 1,65 Prozent freuen. Tesla-Chef Elon Musk hatte im Streit mit der IG Metall eine Jobgarantie für die Mitarbeiter des übernommenen deutschen Autozulieferer Grohmann abgegeben.

@ dpa.de

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