Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Dank eines billionenschweren Kreditprogramms der US-Notenbank (Fed) hat der Dow Jones Industrial am Donnerstag an seine jüngste Erholung angeknüpft.

09.04.2020 - 22:46:42

Aktien New York Schluss: Dow bleibt auf Erholungskurs - Kreditprogramm der Fed. Zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise will die Fed über verschiedene Programme insgesamt bis zu 2,3 Billionen US-Dollar in die Wirtschaft lenken. Damit sollen unter anderem kleinere und mittlere Unternehmen sowie die Kommunen und Städte gestützt werden. Die Fed wolle damit für Erleichterung und Stabilität während der Krise sorgen, sagte Notenbank-Chef Jerome Powell laut Mitteilung.

gewann am Donnerstag 1,45 Prozent auf 2789,82 Zähler. Er verzeichnete mit einem Plus von gut 12 Prozent sogar den höchsten Wochengewinn seit 1974. Der technologielastige Nasdaq 100 legte um 0,11 Prozent auf 8238,53 Punkte zu. Am Freitag bleiben die Börsen dann wegen eines Feiertages geschlossen.

Zu den Programmen der Notenbank gehört etwa der Ankauf kurzlaufender Kommunalanleihen durch die Fed. Darüber hinaus legt sie ein Kreditprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen auf. Daneben werden mehrere bestehende Kreditprogramme aufgestockt. Die Anleger trösteten sich mit dem Gedanken, dass die Fed ihnen Rückendeckung gebe, sagte Dan Russo, Marktstratege bei Chaikin Analytics. Trotz der jüngsten Erholung ist der Dow immer noch weit von seinem Mitte Februar bei rund 29 569 Punkten erreichten Rekordhoch entfernt.

Angesichts der weiterhin freundlichen Stimmung am Aktienmarkt waren am Donnerstag vor allem die sehr konjunktursensiblen Bankaktien gefragt. So schnellten die Papiere von JPMorgan an der Dow-Spitze um rund 9 Prozent in die Höhe. Außerhalb des US-Leitindex zogen die Anteilscheine von Citigroup um gut 7 Prozent und die von Wells Fargo um 9,6 Prozent an.

Der Streamingservice des Unterhaltungsriesen Walt Disney verzeichnet indes weiter ein rasantes Wachstum. Disney+ gewann rund fünf Monate nach dem Start in den USA weltweit bereits 50 Millionen Abonnenten. Die Anteilscheine zogen um gut 3 Prozent an. Disney hatte mit dem Streamingdienst im November die Jagd auf den Marktführer Netflix eröffnet und auf Anhieb großen Kundenzustrom erhalten. Dessen Aktienkurs gab leicht nach.

Im Blickpunkt stand zudem das Treffen der in der Opec+ zusammengeschlossenen Ölförderländer zur geplanten, drastischen Reduzierung der Fördermenge für die kommenden Monate. Der Schritt ist wohl unumgänglich, weil sowohl die Corona-Krise als auch ein Preiskampf zwischen Saudi-Arabien und Russland den Ölpreis seit Wochen schwer belasten. An diesem Donnerstag büßten die Ölpreise anfängliche Gewinne wieder ein und gaben leicht nach, so dass auch die Aktien der Ölkonzerne Chevron und ExxonMobil jeweils knapp 2 Prozent verloren. Die jetzt im Raum stehenden Förderkürzungen scheinen den Anlegern offenbar nicht weit genug zu gehen, sagten Börsianer.

Am Devisenmarkt profitierte der Euro von der allgemeinen Dollarschwäche im Zuge der neuen Kreditprogramme der Fed und notierte zuletzt bei 1,0930 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0867 (Mittwoch: 1,0871) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9202 (0,9199) Euro. Richtungweisende zehnjährige US-Anleihen stiegen in einem verkürzten Handel um 16/32 Punkte auf 107 12/32 Punkte und rentierten mit 0,72 Prozent./la/he

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

New York Schluss: Mühevoller Mini-Anstieg - Chinasorgen bremsen. Der Dow Jones Industrial gewann 0,38 Prozent auf 3055,73 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,45 Prozent auf 9598,89 Punkte. NEW YORK - Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Montag unter Mühen höher geschlossen. (Boerse, 01.06.2020 - 22:20) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Mühevoller Mini-Anstieg - Chinasorgen bremsen. Der Dow Jones Industrial gewann 0,38 Prozent auf 3055,73 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,45 Prozent auf 9598,89 Punkte. NEW YORK - Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Montag unter Mühen höher geschlossen. (Boerse, 01.06.2020 - 22:11) weiterlesen...

New York: Weiter im Kriechgang nach vorn - Chinasorgen bremsen. Der Dow Jones Industrial gewann 0,48 Prozent auf 3059,03 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,44 Prozent auf 9597,28 Punkte. NEW YORK - Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Montag ihre Anfangsgewinne im Verlauf unter Mühen leicht ausgebaut. (Boerse, 01.06.2020 - 20:08) weiterlesen...

Aktien New York: Unentschlossen - Chinasorgen bremsen. Der Dow Jones Industrial gewann 0,16 Prozent auf 3049,07 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,16 Prozent auf 9570,49 Punkte. NEW YORK - Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Montag nach einem Start im roten Bereich zuletzt leichte Gewinne verzeichnet. (Boerse, 01.06.2020 - 16:55) weiterlesen...

Aktien New York Ausblick: Kaum verändert - Sorge um Konflikt mit China. In den Vereinigten Staaten laste die Sorge um eine Eskalation der Auseinandersetzung zwischen Washington und Peking auf der Stimmung, hieß es am Markt. Der Broker IG taxierte den US-Leitindex Dow Jones Industrial eine knappe Stunde vor Handelsbeginn 0,1 Prozent tiefer bei 25 355,50 Punkten. NEW YORK - Der Handel an der Wall Street dürfte am Montag trotz positiver Vorgaben aus Asien und Europa verhalten starten. (Boerse, 01.06.2020 - 14:54) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Nervöse Investoren beruhigen sich wieder etwas. War der Dow Jones Industrial im Tagestief noch um 1,4 Prozent gefallen und drohte unter 25 000 Punkte zu rutschen, so stand am Ende des Handels nur noch ein Minus von 0,07 Prozent auf 25 383,11 Punkte zu Buche. Zwar will US-Präsident Donald Trump angesichts der Einmischung Chinas im eigentlich autonomen Hongkong die vorteilhafte Behandlung der Metropole weitgehend beenden. Die Befürchtung noch drastischerer Maßnahmen der USA bewahrheitete sich vorerst jedoch nicht. NEW YORK - Die wegen des Konflikts zwischen den USA und China zuletzt nervös gewordenen Anleger haben sich am Freitag wieder etwas entspannt. (Boerse, 29.05.2020 - 22:17) weiterlesen...