Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Angesichts einer Umsatzwarnung von Apple ist die Wall Street am Dienstag mit Verlusten aus dem verlängerten Wochenende gekommen.

18.02.2020 - 22:24:42

Aktien New York Schluss: Dow zeigt Schwäche mit Apple - Virussorgen zurück. Die Nachricht des Technologiekonzerns stimmte die Anleger wieder sorgenvoll, was die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus betrifft.

um 0,29 Prozent auf 3370,29 Zähler. An der technologielastigen Nasdaq-Börse war das Bild trotz des Kursrutsches bei Apple stabiler. Mit Kursgewinnen bei Tesla als Gegengewicht ging der Auswahlindex Nasdaq 100 0,06 Prozent höher bei 9629,80 Punkten über die Ziellinie.

Apple kündigte an, dass die erst wenige Wochen alte Umsatzprognose für das laufende Quartal wegen der Coronavirus-Situation in China verfehlt wird. Bei iPhones gibt es Lieferengpässe, weil die Produktion in China langsamer hochgefahren wurde als geplant. Zudem war der Absatz von Apple-Geräten in dem Land zuletzt gedämpft gewesen, da viele Geschäfte zeitweise geschlossen blieben und schlecht besucht waren.

Die Epidemie der neuen Lungenkrankheit Covid-19 wird sich nach Einschätzung eines Experten in China möglicherweise erst Ende April stabilisieren. "Das ist eine sehr grobe Schätzung", sagte Zhong Nanshan, Chef der Expertengruppe der chinesischen Regierung, am Dienstag. Mit einem Höhepunkt des Ausbruchs sei nach derzeitigem Stand voraussichtlich bis Ende Februar zu rechnen.

Die Apple-Aktien waren im Dow mit minus 1,8 Prozent unter den größten Verlierern. Davon in Mitleidenschaft gezogen wurde die ganze Chipbranche, für die Apple nicht nur als wichtiger Kunde, sondern auch als Stimmungsbarometer gilt. Aktien von Broadcom , Qualcomm oder Intel büßten zwischen 1,7 und 2,2 Prozent ein. Unter den Branchenausrüstern sackten Applied Materials oder Lam Research sogar um bis zu 4,1 Prozent ab.

Tesla dagegen rückten an der Nasdaq um 7,3 Prozent vor. Mit 858 Dollar näherten sie sich wieder dem hohen Niveau von Anfang Februar, als die Aktienkursrally bei 968 Dollar gipfelte. Nach und nach heben nun Analysten ihre Kursziele in höhere Sphären. Toni Sacconaghi von Bernstein Research hat am Dienstag sein Ziel mit nun 730 Dollar mehr als verdoppelt. Mit Morgan Stanley passte ein nach wie vor recht pessimistisches Analysehaus das Kursziel auf immerhin 500 Dollar kräftig nach oben an.

Auf der positiven Seite im Dow schaffte es Walmart nach ihren Quartalszahlen mit 1,5 Prozent ins Plus. Die US-Supermarktkette hat zwar im Weihnachtsgeschäft eher enttäuscht, am Markt wurde der Ausblick in den derzeitigen unsicheren Zeiten aber als "robust" bewertet. Analyst Christopher Horvers von JPMorgan sprach von "Silberstreifen am Horizont".

Gesprächsstoff lieferte außerdem eine Übernahme unter Vermögensverwaltern. Franklin Resources , der Mutterkonzern des Fondsanbieters Franklin Templeton, will den Wettbewerber Legg Mason schlucken und bietet dafür 50 US-Dollar je Aktie. Die Franklin-Anteilscheine zogen um 7 Prozent und jene des Übernahmeziels sogar um 24 Prozent an.

Der Euro hat am Dienstag seine Talfahrt der vergangenen Handelstage mit dem Fall unter die Marke von 1,08 US-Dollar fortgesetzt. Zuletzt wurden 1,0795 Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zwischenzeitlich noch auf 1,0816 (Montag: 1,0835) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9246 (0,9229) Euro.

Am Anleihemarkt sorgte das Sicherheitsbedürfnis der Anleger für Kursgewinne. Unterstützt von ihrem Charakter als sicherer Hafen der Anleger stiegen richtungweisende zehnjährige US-Staatspapiere um 7/32 Punkte auf 99 14/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,559 Prozent./tih/he

Von Timo Hausdorf, dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien New York Schluss: Dow wieder auf Talfahrt nach düsteren Jobdaten. Anfangs sah es so aus, als ob sie einen Beschäftigungsrückgang um über 700 000 Personen nach den zuvor schon bekannten Hiobsbotschaften wegstecken würden. Dann aber rutschte der Dow Jones Industrial wegen der mit dem Coronavirus verbundenen Rezessionssorgen deutlicher ins Minus ab. NEW YORK - Düstere Perspektiven am US-Arbeitsmarkt haben die Anleger am Freitag an der Wall Street wieder in die Flucht getrieben. (Boerse, 03.04.2020 - 22:33) weiterlesen...

New York: Dow startet schwächer mit düsteren Jobdaten. Wie schon am Vortag wurden weiter steigende Ölaktien erst als Gegengewicht für den Dow Jones Industrial angesehen, der es sogar kurz ins Plus schaffte. Als dieses Gegengewicht jedoch nachließ, rutschte der Leitindex zusehends ins Minus ab. Zuletzt verlor er 1,02 Prozent auf 21 194,53 Punkte. Auf Wochensicht zeichnet sich damit ein Verlust von etwa 2 Prozent ab. NEW YORK - Die Anleger an den US-Börsen haben schockierende Nachrichten vom Arbeitsmarkt am Freitag nur zu Beginn gut weggesteckt. (Boerse, 03.04.2020 - 20:09) weiterlesen...

Aktien New York: Dow startet nur wenig leichter trotz düsterer Jobdaten. Weiter steigende Ölaktien wurden wie schon am Vortag als Gegengewicht für den Dow Jones Industrial angesehen, der im frühen Handel um die Gewinnschwelle pendelte. Zuletzt lag er aber mit 0,24 Prozent im Minus bei 21 361,72 Punkten. Auf Wochensicht zeichnet sich damit ein Verlust von 1,3 Prozent ab. NEW YORK - Die Anleger an den US-Börsen haben schockierende Nachrichten vom Arbeitsmarkt auch am Freitag recht gut weggesteckt. (Boerse, 03.04.2020 - 16:08) weiterlesen...

Aktien New York Ausblick: Leichte Abgaben - Düstere Lage am Arbeitsmarkt. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial rund eine Dreiviertelstunde vor dem Auftakt auf 21 325 Punkte, ein Minus von 0,4 Prozent. Auf Wochensicht zeichnet sich damit ein Verlust von etwa 1,5 Prozent ab. NEW YORK - Nach sehr schwachen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt dürften die Kurse an der New Yorker Börse am Freitag etwas nachgeben. (Boerse, 03.04.2020 - 14:49) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Dow beendet nervösen Handel sichtlich erholt. Eine Rally an den Ölmärkten und in der Folge auch bei Ölwerten ebnete dem Dow Jones Industrial nach schwankendem Verlauf den Weg zu einer Erholung von seinen deutlichen Vortagsverlusten. Ins Ziel ging der Leitindex 2,24 Prozent höher bei 21 413,44 Punkten. Er stand damit unweit seines früh erreichten Tageshochs. NEW YORK - Düstere Signale vom US-Arbeitsmarkt in Zeiten der Viruskrise haben am Donnerstag an der Wall Street die Nervosität hoch gehalten. (Boerse, 02.04.2020 - 22:32) weiterlesen...

Aktien New York: Dow behauptet sich im nervösen Handel im Plus. Dem gegenüber stand jedoch eine Erholungsrally an den Ölmärkten, die sich positiv auf Aktien der Branche auswirkte. Zwei Stunden vor Schluss behauptete sich der Dow Jones Industrial mit 0,57 Prozent im Plus bei 21 062,53 Punkten. Im schwankenden Verlauf hatte er im Hoch aber auch schon 2,5 Prozent gewonnen und im Tief ein Prozent verloren. NEW YORK - Düstere Signale vom US-Arbeitsmarkt in Zeiten der Viruskrise haben am Donnerstag an der Wall Street die Nervosität hoch gehalten. (Boerse, 02.04.2020 - 20:05) weiterlesen...