Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - An der Wall Street ist die Stimmung unter den Anlegern am Donnerstag angespannt geblieben.

18.02.2021 - 20:08:30

Aktien New York: Märkte unter Druck - Nasdaq-Verluste gehen weiter. Im Mittelpunkt standen enttäuschende Walmart-Zahlen konnte sein frühes Minus von bis zu 1 Prozent aber reduzieren. Zwei Stunden vor Schluss verlor er 0,42 Prozent auf 31 480,81 Punkte.

fiel vor diesem Hintergrund zuletzt um 0,54 Prozent auf 3910,13 Punkte.

Die Bedenken der Anleger lasteten aber besonders auf den Technologieunternehmen, die einen Großteil ihrer Barmittelzuflüsse in der Zukunft erzielen und so von Börsianern als besonders anfällig für Teuerung angesehen werden. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 fiel unter diesen Umständen um 0,69 Prozent auf 13 604,73 Punkte.

Vor dem Hintergrund der Zinssorgen schauten die Anleger auch auf frische US-Konjunkturdaten. So stiegen die Preise für in die USA eingeführte Güter zu Beginn des Jahres stärker als erwartet, was die Inflationssorgen weiter anheizte. Zudem legte die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend zu. Das Geschäftsklima in der Region Philadelphia trübte sich im Februar aber weniger als erwartet ein.

Die Apple-Aktien gehörten im Zuge der Verluste bei Technologiewerten mit minus 1,8 Prozent wie schon am Vortag zu den größeren Dow-Verlierern. Zwischenzeitlich fielen sie unter 128 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit gut einem Monat. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Investorenlegende Warren Buffett sein Engagement in der Aktie reduzierte und in Standardwerte umschichtete. Auch dies trübt neuerdings das Bild im Tech-Sektor.

Der mit Abstand größte Dow-Verlierer waren aber die Aktien von Walmart, die um 5,8 Prozent absackten. Boomende Online-Verkäufe ließen zwar beim größten US-Einzelhändler in der Pandemie die Geschäfte brummen, doch hohe Kosten und Ausgaben verhagelten ihm die Bilanz. Für 2021 gab Walmart einen verhaltenen Geschäftsausblick ab, was neben dem aufgelaufenen Quartalsverlust nicht gut bei Anlegern ankam. Dies belastete auch die 2,6 Prozent schwächeren Aktien des Konkurrenten Target.

Schlecht war die Stimmung auch bei den Aktionären von Boeing , die Aktien fielen als zweitgrößter Dow-Verlierer um 2,9 Prozent. Hier waren die Vorgaben aus Europa mit deutlichen Kursverlusten auch bei Airbus düster. Die Corona-Krise und der geplante Abbau von Arbeitsplätzen haben dem europäischen Konkurrenten einen Milliardenverlust eingebrockt.

Deftige Verluste mussten ansonsten nach zuletzt gutem Lauf die Ölwerte einstecken. Ihr Branchenindex S&P 500 Energy war am Vortag dank der zuletzt gestiegenen Ölpreise auf dem höchsten Stand seit einem halben Jahr angekommen, nun ruderten die Branchenpapiere zurück. ExxonMobil verloren 1,5 Prozent und Occidental Petroleum 3,7 Prozent.

Gewinner waren allgemein Mangelware. Im S&P 500 fielen die am Vortag schon kräftig gestiegenen Aktien von Kraft Heinz mit einer andauernden Rally positiv auf. Mit einem Kurssprung um 4,7 Prozent festigten die Papiere ihren höchsten Stand seit einem bedeutenden Kursrutsch vor gut zwei Jahren. Experten zufolge kam es hier zu Anschlusskäufen, nachdem die Aktien am Mittwoch eine wichtige charttechnische Marke durchbrochen hatten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Warren Buffett kauft eigene Aktien für fast 25 Milliarden Dollar zurück. Insgesamt gab das Konglomerat 24,7 Milliarden Dollar (20,5 Mrd Euro) für diese Art der Kurspflege aus, wie aus Berkshire Hathaways am Samstag veröffentlichtem Jahresbericht hervorging. Im vierten Quartal steckte die Holding des 90-jährigen Starinvestors 9,0 Milliarden Dollar in eigene Anteilscheine, das entsprach fast exakt dem Rekordvolumen aus dem vorherigen Vierteljahr. Den Nettogewinn konnte Berkshire Hathaway zum Jahresende kräftig steigern. OMAHA - Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hat im Corona-Jahr 2020 für mehr Geld als je zuvor eigene Aktien zurückgekauft. (Boerse, 27.02.2021 - 17:33) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Dow sackt weiter ab - Tech-Werte erholen sich. Die Inflationsängste blieben das bestimmende Thema, auch wenn sich die Lage am Anleihemarkt vorerst beruhigt hat. Dort hatte am Donnerstag ein starker Renditeanstieg für Turbulenzen an den Kapitalmärkten gesorgt. NEW YORK - An der Wall Street hat der Dow Jones Industrial am Freitag seine jüngsten Verluste ausgeweitet. (Boerse, 26.02.2021 - 22:46) weiterlesen...

Aktien New York: Dow bliebt unter Druck - Tech-Werte erholen sich etwas. Die Inflationsängste blieben das bestimmende Thema, auch wenn am Anleihemarkt der Renditeanstieg vorerst ins Stocken gekommen ist. NEW YORK - An der Wall Street hat der Dow Jones Industrial am Freitag weiter nachgegeben. (Boerse, 26.02.2021 - 20:01) weiterlesen...

Aktien New York Ausblick: Stabilisierungsversuch nach Kursrutsch. Die Investoren an den US-Börsen dürften sich daher am Freitag zunächst einmal zurückhalten. Gut eine Stunde vor der Handelseröffnung in New York taxierte der Broker IG den US-Leitindex mit minus 0,09 Prozent auf 31 373 Punkte nur wenig verändert. NEW YORK - Nach dem jüngsten Kursverfall bleibt die Stimmung an der Wall Street verhalten. (Boerse, 26.02.2021 - 15:03) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Inflationsangst schickt Techwerte auf Talfahrt. Aber auch Standardwerte mussten kräftige Einbußen hinnehmen. Auslöser der scharfen Abwärtsbewegung war der rasante Renditeanstieg am Anleihemarkt. So kletterte der Zins für zehnjährige US-Staatsanleihen über 1,5 Prozent und damit auf das höchste Niveau seit Februar 2020. Höhere Zinsen lassen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren in einem schlechteren Licht dastehen. NEW YORK - Die Angst vor Inflation hat am Donnerstag insbesondere die US-Technologieaktien in die Tiefe gerissen. (Boerse, 25.02.2021 - 22:52) weiterlesen...

Aktien New York: Inflationssorgen belasten vor allem Techwerte schwer. Nach den Kursanstiegen zur Wochenmitte mussten nun vor allem die konjunktursensiblen Technologiewerte massive Einbußen hinnehmen. Grund dafür waren die weiter steigenden Renditen an den Anleihemärkten, was wiederum mit der Furcht vor anziehender Inflation zusammenhängt. So kletterte der Zins für zehnjährige US-Staatsanleihen über 1,5 Prozent und damit auf das höchste Niveau seit Februar 2020. NEW YORK - Die Wall Street ist am Donnerstag wieder deutlich abgesackt. (Boerse, 25.02.2021 - 20:17) weiterlesen...