S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - An der Wall Street hat sich die Stimmung zum Wochenschluss weiter eingetrübt.

07.12.2018 - 17:05:40

Aktien New York: An der Wall Street überwiegt der Pessimismus. Die wichtigsten Börsenindizes lagen am Freitag nach einem verhaltenen Start zuletzt teils deutlich im Minus.

ging es um 0,81 Prozent auf 2674,11 Punkte nach unten. Der Technologieindex Nasdaq 100 fiel um 1,37 Prozent auf 6744,91 Punkte.

Derweil zeigte der Arbeitsmarktbericht für November einen überraschend schwachen Anstieg der Beschäftigung. Die Stimmung der US-Verbraucher aber hatte sich im Dezember entgegen den Erwartungen nicht eingetrübt.

Der US-Aktienmarkt sei inzwischen charttechnisch betrachtet zusehends unter Druck, hieß es von technischen Analysten. "Allerdings besteht die Chance, dass sich die im Oktober begonnene Schwäche nur als Korrektur erweist und den Beginn einer überfälligen Seitwärtskonsolidierung markiert", sagte etwa Hans-Peter Reichenhuber von der BayernLB mit Blick auf den S&P 500.

Unter den Einzelwerten stemmten sich die Aktien von Broadcom gegen den negativen Trend und stiegen um 1,6 Prozent. Der Chiphersteller hatte am Vorabend seine Bilanz für das vierte Geschäftsquartal 2017/18 vorgestellt und - anders als andere Apple-Zulieferer zuvor - positiv überrascht. Auch der Ausblick auf 2019 sei solide, hieß es am Markt.

Im Dow zählten Aktien von Ölkonzernen zu den wenigen Gewinnern. So rückten ExxonMobil um 0,56 Prozent vor und Chevron gewannen 1,6 Prozent. Die Ölpreise waren nach einer Einigung führender Ölstaaten auf eine überraschend starke Förderkürzung kräftig gestiegen.

Um gut 2 Prozent nach oben ging es für die Aktien des Marlboro-Herstellers Altria , während die Papiere des kanadischen Unternehmens Cronos in den USA um rund 24 Prozent hochsprangen. Altria steigt in großem Stil bei dem Cannabis-Produzenten ein.

Die Anteilsscheine von Tesla schließlich stiegen um knapp 3 Prozent. Das Analysehaus Jefferies hatte die Papier zum Kauf empfohlen. Der Elektroautobauer habe sich seit dem dritten Quartal gut entwickelt und sein Potenzial hinsichtlich der Gewinne und der Finanzierung unter Beweis gestellt, begründete Analyst Philippe Houchois seinen Schritt.

@ dpa.de

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