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NEW YORK - An der US-Technologiebörse Nasdaq ist die Rekordjagd am Freitag in eine neue Runde gegangen.

19.11.2021 - 22:34:03

Aktien New York: Rekordrally der Tech-Werte hält an - Dow weitet Minus aus. Sowohl die wichtigsten Branchenindizes Nasdaq 100 und Nasdaq Composite als auch die schwer gewichteten Einzelwerte Alphabet , Apple und Microsoft erreichten Höchststände.

ging es am Freitag um 0,14 auf 4697,96 Punkte nach unten. Der Nasdaq 100 aber legte um 0,55 Prozent auf 16 573,34 Punkte zu. Beim Nasdaq Composite stand ein Plus von 0,40 Prozent zu Buche.

Angetrieben werden die Tech-Werte aktuell sowohl von einigen guten Unternehmensnachrichten als auch von dem weiter günstigen Umfeld. So will sich die US-Notenbank (Fed) mit einer Zinsanhebung, dem nach Meinung vieler Ökonomen schärfsten Schwert zur Inflationsbekämpfung, wohl erst einmal Zeit lassen, auch wenn sich Fed-Direktor Christopher Waller an diesem Freitag für einen rascheren Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik ausgesprochen hatte. Niedrige Zinsen erleichtern die Finanzierung der in der Regel sehr wachstumsorientierten Unternehmen der Branche.

Unter den größten Gewinnern im Nasdaq 100 zogen die Aktien von Moderna um rund fünf Prozent an. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte Corona-Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin des Unternehmens genehmigt.

An der Index-Spitze schnellten die Papiere von Intuit um gut zehn Prozent in die Höhe. Zuvor hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs eine Kaufempfehlung für die Anteilscheine ausgesprochen. Das Softwareunternehmen stehe vor einigen Jahren mit Wachstum im hohen Zehn-Prozent-Bereich, schrieb Analyst Kash Rangan.

Die Aktien von Applied Materials büßten fünfeinhalb Prozent ein. Analysten hatten sich enttäuscht gezeigt über die Geschäftsentwicklung des Halbleiterkonzerns im abgelaufenen sowie den Ausblick auf das derzeitige Quartal.

Am Dow-Ende knickten die Anteilscheine von Boeing um 5,8 Prozent ein. Der Flugzeugbauer litt unter Befürchtungen einer erneuten Einschränkung der Reisetätigkeiten. Ein Bericht des "Wall Street Journal" über eine erneute Verlangsamung der Produktion des 787 Dreamliners spielte der trüben Stimmung in die Hände. Der vor rund zehn Jahren als Langstreckenjet der Zukunft auf den Markt gebrachte "Dreamliner" macht dem Konzern schon länger schwer zu schaffen. In diesem Jahr musste Boeing die Auslieferungen wegen verschiedener Produktionsproblemen vorübergehend stoppen und die Fertigungsrate drosseln.

Den Euro litt unter den wieder gestiegenen Corona-Sorgen und kostete zuletzt 1,1288 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1271 (Donnerstag: 1,1345) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8872 (0,8815) Euro.

Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) legte entsprechend um 0,23 Prozent auf 130,88 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere fiel auf 1,54 Prozent./la/he

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

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