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S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - An den US-Börsen zeichnet sich am Donnerstag ein etwas schwächerer Start ab.

23.01.2020 - 14:53:25

Aktien New York Ausblick: Virussorgen wieder zurück - Bilanzen mit mehr Schatten. An einem Tag, der von der laufenden Berichtssaison und der Ausbreitung eines Virus in China geprägt ist, wurde der Leitindex Dow Jones Industrial eine halbe Stunde vor dem Auftakt vom Broker IG 0,28 Prozent tiefer auf 29 104 Punkte taxiert. Von seinem am Freitag bei 29 373 Punkten erreichten Rekordhoch würde er sich damit nochmals um einige Punkte entfernen.

geht es vorbörslich um 1,1 Prozent bergab. Der Chipkonzern hat zwar im abgelaufenen Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Für Ernüchterung sorgte aber der Ausblick auf das erste Quartal, der eher den pessimistischsten Erwartungen von Analysten entsprach.

Nicht besser erging es den Aktionären von Procter & Gamble mit vorbörslich 1,6 Prozent Minus. Enttäuscht zeigten sie sich vom Wachstum des Konsumgüterkonzerns im zweiten Geschäftsquartal. In diesem Falle half ein rosiger Ausblick auf das Geschäftsjahr mit einer leicht erhöhten Gewinnprognose nicht. Analysten rechnen bereits mit einem Anstieg im Bereich der neuen Zielspanne.

Im Dow steuert Travelers ebenfalls auf einen schwächeren Start zu. Höhere Prämieneinnahmen und geringere Katastrophenschäden haben dem US-Versicherer 2019 zwar mehr Gewinn verschafft. Die Anleger überzeugte dies aber nicht, für die Aktie ging es vorbörslich um 2,4 Prozent nach unten.

Zahlen gab es ansonsten noch von einigen Fluggesellschaften, darunter die großen Netzwerkairlines American und Southwest sowie der Billigflieger JetBlue . Die Stimmung in der Branche bleibt aber auch negativ geprägt vom Coronavirus und den damit verbundenen Sorgen um den weltweiten Reiseverkehr. Die Vorzeichen waren vorbörslich gemischt.

Positiv bewegt waren andere Papiere vor allem wegen Analystenkommentaren. Die Aktien des Mischkonzerns General Electric , des Chipkonzerns Micron und des Festplatten-Herstellers Western Digital rückten jeweils nach Hochstufungen durch die Experten von Morgan Stanley zwischen 2,2 und 3,1 Prozent vor. Alle drei Aktien werden nun von der US-Investmentbank mit "Overweight" eingestuft.

@ dpa.de

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