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NEW YORK - Am US-Aktienmarkt haben es die Anleger zum Wochenauftakt nach der Erholung vom Freitag wieder vorsichtiger angehen lassen.

16.05.2022 - 16:13:25

New York: Wachstumssorgen verhindern weitere Erholung. Wachstumssorgen überschatten nach schwachen Konjunkturdaten aus China und den USA. Der Leitindex Dow Jones Industrial ging es um 0,72 Prozent auf 3995 Punkte nach unten.

Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 gab nach seinem besonders kräftigen Anstieg vom Freitag nun um 1,10 Prozent auf 12 253 Punkte nach. Mitte vergangener Woche war er erstmals seit November 2020 unter die Marke von 12 000 Punkten gesackt.

Sorgen, dass die US-Notenbank Fed mit deutlichen Leitzinserhöhungen zur Bekämpfung der hohen Inflation das Wachstum abwürgen könnte, hatten die Kurse in den vergangenen Tagen teils erneut stark unter Druck gesetzt. Anleger gehen zwar nach jüngsten Aussagen der Fed davon aus, dass noch größere Zinsschritte als solche um 0,50 Prozentpunkte nicht auf der Agenda stehen. Ob dies aber vorerst reicht, den übergeordneten Abwärtstrend an den Börsen zu brechen, ist wegen der anhaltenden Lieferkettenprobleme und des Ukraine-Kriegs und der dadurch drohenden wirtschaftlichen Abkühlung fraglich.

Enttäuschende Konjunkturdaten aus China und den USA schürten nun zu Wochenbeginn die Wachstumssorgen einmal mehr. Die strikten Beschränkungen durch die Null-Covid-Strategie Chinas bremsen die zweitgrößte Volkswirtschaft stärker als erwartet. Die Industrieproduktion fiel im April überraschend. Ferner rutschten die Einzelhandelsumsätze deutlicher als von Analysten vorhergesagt ab.

Aus den Vereinigten Staaten kamen am Montag ebenfalls trübe Nachrichten aus der Wirtschaft. So brach die Stimmung in den Industrieunternehmen im Bundesstaat New York im Mai regelrecht ein. Analysten dürften sich nun fragen, ob die schrumpfende US-Wirtschaft ein größeres Problem darstelle als die Inflationsbekämpfung der Fed, sagte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect.

Unter den Einzelwerten warfen die Anleger am Montag einen Blick auf McDonald's . Die Fast-Food-Kette gibt infolge des russischen Kriegs gegen die Ukraine ihr Geschäft in Russland auf. Nach über 30 Jahren in dem Land will der Konzern die Filialen an einen russischen Käufer veräußern. Für den Rückzug aus Russland wird McDonald's nach eigenen Angaben eine Milliardenbelastung verbuchen, unter anderem für Abschreibungen und Fremdwährungsverluste. Die Papiere verloren 1,6 Prozent.

Weiter abwärts ging es für Twitter . Am Freitag waren die Anteile bereits um fast zehn Prozent abgerutscht, nachdem Elon Musk seine angepeilte Übernahme des Kurznachrichtendienstes vorübergehend aussetzte. Die Twitter-Aktien hatten bereits vor dem Wochenende wieder auf dem Kursniveau von vor dem Übernahmeangebot des Tesla -Chefs notiert. Am Montag verloren die Titel zuletzt 5,3 Prozent.

@ dpa.de

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