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Photovoltaik, Erneuerbare Energien

Nach intensiven Monaten mit harter Arbeit wurde heute der Entwurf des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes von der Bundesministerin f?r Klimaschutz, Leonore Gewessler und Staatssekret?r Magnus Brunner pr?sentiert.

16.09.2020 - 12:33:25

Entwurf des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes: Grundstein f?r die Solar Revolution. Damit wird das bisher ambitionierteste Energiegesetz vorgelegt, mit dem Potenzial, ein Meilenstein in der Energiegeschichte ?sterreichs zu werden. Speziell f?r die Photovoltaik (PV) sieht es einige wichtige Neuerungen vor, die ab dem kommenden Jahr einen wichtigen Beitrag zur Zielerreichung bis 2030 liefern sollen. Mit dem lang ersehnten und bevorstehenden Gesetz soll die PV-Stromproduktion um 11 Terrawattstunden (TWh) ausgebaut und somit die aktuell installierte PV-Leistung in ?sterreich (1,7 TWh) mehr als versechsfacht werden. "Einige wesentliche Punkte, f?r die wir uns seit langem einsetzen, sind ber?cksichtigt worden. Die n?chsten Wochen m?ssen jedoch noch genutzt werden, um wichtige Details im Entwurf anzupassen, damit der Grundstein f?r eine echte Solar Revolution auch tats?chlich gelegt wird", zeigt sich Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Photovoltaic Austria, optimistisch.

Wien (pts013/16.09.2020/12:30) - Nach intensiven Monaten mit harter Arbeit wurde heute der Entwurf des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes von der Bundesministerin f?r Klimaschutz, Leonore Gewessler und Staatssekret?r Magnus Brunner pr?sentiert. Damit wird das bisher ambitionierteste Energiegesetz vorgelegt, mit dem Potenzial, ein Meilenstein in der Energiegeschichte ?sterreichs zu werden. Speziell f?r die Photovoltaik (PV) sieht es einige wichtige Neuerungen vor, die ab dem kommenden Jahr einen wichtigen Beitrag zur Zielerreichung bis 2030 liefern sollen. Mit dem lang ersehnten und bevorstehenden Gesetz soll die PV-Stromproduktion um 11 Terrawattstunden (TWh) ausgebaut und somit die aktuell installierte PV-Leistung in ?sterreich (1,7 TWh) mehr als versechsfacht werden. "Einige wesentliche Punkte, f?r die wir uns seit langem einsetzen, sind ber?cksichtigt worden. Die n?chsten Wochen m?ssen jedoch noch genutzt werden, um wichtige Details im Entwurf anzupassen, damit der Grundstein f?r eine echte Solar Revolution auch tats?chlich gelegt wird", zeigt sich Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Photovoltaic Austria, optimistisch.

Eckpunkte f?r die Solar-Revolution

Der Gesetzesentwurf sieht einen Mix aus Einmal-Zusch?ssen (Investitionsf?rderung) und Markpr?mien f?r neue Projekte vor, um die gesamte Anwendungspalette der PV vollst?ndig zu nutzen. F?r die Investitionsschiene (m?glich f?r Anlagen bis 500 kWp) werden j?hrlich 60 Mio. Euro zur Verf?gung stehen und f?r das neue System der Marktpr?mien wird ein j?hrlicher gef?rderter Ausbau von 700 MW erm?glicht. Damit soll im F?rdersystem Treffsicherheit f?r den geplanten Ausbau in allen Anlagengr??en angestrebt und neue Beteiligungsm?glichkeiten f?r B?rger*innen und Unternehmen geschaffen werden. Der Entwurf sieht zudem auch Erleichterungen f?r den Netzanschluss von kleineren Anlagen (<20 kW) vor, um hier einen weiteren Schritt in Richtung Barrierenabbau zu gehen und diese Anlagen jedenfalls ohne Mehrkosten anzuschlie?en.

Hier m?ssen aber auch f?r gr??ere Analgen transparente Bedingungen vorgelegt werden. Auch wird in Zukunft die Gr??enbeschr?nkung der Anlagen die F?rderw?rdigkeit nicht mehr limitieren. Bisher schr?nkte diese Grenze in der Tariff?rderung die maximale PV-Anlagengr??e ein, obwohl am Dach in vielen F?llen Platz f?r mehr Module w?ren. Neu ist auch die zuk?nftige F?rderbarkeit von PV-Anlagen auf geeigneten Freifl?chen. Hier setzt die Klimaschutzministerin einen weiteren wichtigen Schritt, um eine breite Anlagenvielfalt zu erm?glichen. Mehrere Antragszeitpunkte pro Jahr sollen endlich Kontinuit?t f?r die Branche sowie f?r Sonnenstromnutzer*innen erm?glichen.

Eine weitere wichtige Rahmenbedingung ist die vorgesehene Transparenz bei den verf?gbaren Netzkapazit?ten, welche sehr zu begr??en ist, da es Planungssicherheit bei den B?rger*innen und Unternehmen schafft. Zudem ist dies die Grundlage f?r einen zielf?hrenden Ausbau. F?r den Einsatz von Stromspeichern sieht das Gesetz ebenfalls eine F?rderm?glichkeit vor. Diese sollen bis 50 kWh per Investitionszuschuss gef?rdert werden. Neu ist auch, dass die F?rderabwicklung durch eine zentrale Abwicklungsstelle durchgef?hrt und somit vereinfacht wird. ?ber das v?llig neue Konzept der B?rger- und Erneuerbaren-Energiegemeinschaften soll besonders eine dezentrale Stromversorgung etabliert und die regionale Stromerzeugung in der Gemeinschaft erm?glicht werden.

Wichtige Adaptierungen im Entwurf noch erforderlich

Der Entwurf l?sst durchaus Grund f?r Optimismus zu, jedoch sind noch einige wichtige Punkte bis zur Finalisierung des Gesetzes vorzunehmen. Dazu z?hlt besonders die geplanten Reihungskriterien in der Investitionsf?rderung. Paierl: "Die PV bietet durch ihre unterschiedlichen Einsatzm?glichkeiten so viel Anwendungsspielraum, der eine breite B?rgerbewegung bei der Solar Revolution erm?glicht. Wie auch die Bundesministerin heute sagte: 'Alle Menschen sollen an der Energiewende teilhaben k?nnen'. Um den Turbo zu starten ist eine weitere differenzierte Ausgestaltung des Gesetzes notwendig, denn F?rderungen m?ssen effizient aber auch gut handhabbar sein. Dementsprechend wird das angek?ndigte Reihungskriterium in der Investitionsf?rderung noch Fragen auf, das jedenfalls nicht zus?tzlichen Aufwand und Unsicherheiten verursachen darf."

Ebenso braucht es fixierte F?rdermittel f?r die einzelnen Anwendungssegmente. Die Anwendungsbreite ist bei der weiteren Finalisierung des Gesetzes noch mehr zu beachten. Der geplante Abschlag auf die F?rderh?he von 30 Prozent f?r Freifl?chen ist unerwartet hoch und nachzubessern. Offene Punkte sind unter anderem auch der Umgang mit der aktuellen gesetzlichen Situation f?r tarifgef?rderte Anlagen. Die kommenden Wochen m?ssen f?r die letzten Korrekturen des Gesetzes genutzt werden, damit f?r ?sterreich die aktuelle Chance, der vollst?ndig erneuerbaren Stromversorgung, endlich genutzt wird.

"Der Ball wird nun weitergespielt - basierend auf dem neuen Gesetz m?ssen die Bundesl?nder dann nachziehen und ihre Landesgesetze anpassen. Hier erwarten wir ein starkes Bekenntnis und dementsprechend PV-freundliche Rahmenbedingungen", fordert Paierl abschlie?end.

Weiterf?hrende Informationen und Details

Weitere Informationen sowie der Gesetzesentwurf werden demn?chst unter https://www.pvaustria.at/news/erneuerbaren-ausbau-gesetz/ verf?gbar sein.

(Ende)

Aussender: Photovoltaic Austria Bundesverband Ansprechpartner: Judith Pospischil Tel.: +43 1 522 35 81 440 E-Mail: office@pvaustria.at Website: www.pvaustria.at

Wien (pts013/16.09.2020/12:30)

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