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MOSKAU / BUDAPEST / PRAG / WARSCHAU - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Freitag erneut uneinheitlich entwickelt.

20.09.2019 - 19:12:34

Aktien Osteuropa Schluss: Erneut uneinheitlich. Prag und Budapest folgten den freundlichen Vorgaben der europäischen Leitbörsen. Dem standen Kursabschläge in Moskau und vor allem in Warschau gegenüber.

fiel um 1,07 Prozent auf 2464,87 Punkte, nachdem er bereits am Vortag über ein halbes Prozent an Wert eingebüßt hatte. Der breiter gefasste Wig gab vor dem Wochenende um 0,98 Prozent auf 57 485,19 Zähler nach.

Positive Einzelhandelsdaten aus Polen stützten die Kurse nicht. Die Analysten von der Erste Group schrieben, dass die Wachstumsdynamik bei den Einzelhandelsumsätzen im Monat August stark geblieben sei. Unterstützt wurde dies nach Experteneinschätzung von der guten Situation am Arbeitsmarkt sowie höheren Sozialleistungen.

Auf Unternehmensebene stand die mBank im Fokus. Die Commerzbank strebt wohl im Zuge ihrer Neuausrichtung einen Verkauf ihrer polnischen Tochter mBank an. Diese wird an der Börse derzeit mit rund 3,1 Milliarden Euro bewertet. Die mBank-Titel gingen mit einem Minus von 0,69 Prozent ins Wochenende.

Eine Branchenbetrachtung zeigte einige Energie- und Finanzwerte schwach. Die Papiere von PGNiG (Polish Oil and Gas) rutschten 3,16 Prozent tiefer. PGE büßten 3,12 Prozent ein.

Deutlich im Minus zeigten sich auch die Banken Alior Bank (minus 3,07 Prozent) und PKO Bank (minus 2,45 Prozent).

In Prag legte der tschechische Leitindex PX derweil um 0,66 Prozent auf 1060,32 Punkte zu. Das Handelsvolumen lag bei 0,84 (Vortag: 0,42) Milliarden tschechischen Kronen. Marktteilnehmer verwiesen auf einen impulsarmen Wochenausklang.

Unter den Schwergewichten in Prag zeigten die Finanzwerte eine uneinheitliche Tendenz. Die Titel der Erste Group verteuerten sich um 0,88 Prozent. Kursverluste mussten hingegen Moneta Money Bank (minus 0,27 Prozent) und Komercni Banka (minus 0,25 Prozent) hinnehmen.

Im Energiebereich schloss die CEZ -Aktie nach zeitweise deutlichen Verlusten unverändert. Die Titel des Tabakunternehmens Philip Morris C.R. verbilligten sich um 2,09 Prozent.

An der Budapester Börse gewann der ungarische Leitindex Bux 0,48 Prozent auf 41 116,92 Punkte, womit er sein Wochenplus auf gut zwei Prozent schraubte. Das Handelsvolumen belief sich auf 19,0 (zuletzt: 8,2) Milliarden ungarische Forint.

Unter den Schwergewichten verzeichneten die Aktien der OTP Bank mit plus 1,02 Prozent die auffälligste Kursveränderung. Die Papiere des Pharmaunternehmens Gedeon Richter legten um 0,41 Prozent zu. Bei der Mol-Aktie gab es ein Plus von 0,20 Prozent zu sehen. Mit minus 0,23 Prozent verabschiedeten sich hingegen MTelekom ins Wochenende.

@ dpa.de

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