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MOSKAU / BUDAPEST / PRAG / WARSCHAU - In Osteuropa haben die wichtigsten Aktienmärkte auch am Montag unter einem trüben internationalen Börsenumfeld gelitten.

09.10.2018 - 18:33:45

Aktien Osteuropa Schluss: Weitere Verluste - im schwachen Marktumfeld. Sorgen um den italienischen Staatshaushalt und die zuletzt gestiegenen US-Renditen waren die Verkaufsargumente.

legte zugleich um einen Viertelprozent zu.

Auch wenn die Kurseinbußen vom Wochenbeginn damit längst noch nicht ausgeglichen werden konnten, bleibt die Entwicklung der Aktie auf längere Sicht betrachtet beeindruckend: Mit einem Kursplus von rund 95 Prozent seit Jahresbeginn hat Wirecard den mit Abstand deutlichsten Gewinn unter den 30 Dax-Konzernen eingeheimst. Adidas folgen an zweiter Stelle mit einem etwas über 20-prozentigen Wertzuwachs. Auf Zwölfmonatssicht ergibt sich sogar ein Kursplus für Wirecard von fast 130 Prozent.

Die Analysten Knut Woller von der Baader Bank und Hannes Leitner von der Schweizer UBS sehen sich angesichts der Langfristziele in ihrer positiven Meinung zu Wirecard vollauf bestätigt. Die Aussagen wiesen auf den Beginn eines neuen Trends, schrieb Woller. Sie machten deutlich, dass das im ersten Halbjahr beschleunigte operative Gewinnwachstum aus eigener Kraft aus ihrer Sicht keine einmalige Angelegenheit war.

Es werde ein kontinuierliches, hohes Wachstum auch über 2020 hinaus in Aussicht gestellt, hieß es in der UBS-Studie. Leitner und Woller gehen dabei von erneut konservativen Planungen des Konzerns aus, nachdem Wirecard die eigenen Ziele in den vergangenen vier Jahren immer wieder hochgesetzt und übertroffen hatte.

Beflügelt vom Boom des Online-Handels will der Konzern aus Aschheim bei München seine Transaktionsvolumen und damit auch Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebitda) bis zum Jahr 2025 vervielfachen. Für alle drei Kenngrößen werde mit einem jährlichen Wachstum im mittleren 20-Prozent-Bereich gerechnet. Der Umsatz etwa soll auf mehr als 10 Milliarden Euro steigen. Das wären etwa fünf Mal soviel wie Wirecard Analysten zufolge in diesem Jahr erlösen dürfte. Das Ebitda soll auf über 3,3 Milliarden Euro steigen. Das ist fast sechs Mal mehr als Analysten durchschnittlich für 2018 erwarten.

Barclays-Analyst Gerardus Vos bezeichnete Wirecards "Vision 2025" als "hoch ambitionierte Monster-Ziele". Es scheine, als könnte der Konzern in den kommenden Jahren schneller als der niederländische Wettbewerber Adyen wachsen, schrieb er. Den Grund dafür sieht Vos in der Zusammenarbeit mit großen Handelskonzernen, die Wirecard in direkte Konkurrenz zu Ayden und des in London ansässigen Zahlungsabwicklers Worldpay bringen würden.

@ dpa.de

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