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MOSKAU / BUDAPEST / PRAG / WARSCHAU - Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden.

12.07.2018 - 19:20:25

Aktien Osteuropa Schluss: Gemeinsame Richtung fehlt. Lediglich die Handelsplätze in Warschau und Budapest folgten der positiven Entwicklung an der Wall Street und den großen europäischen Aktienmärkten.

um 0,47 Prozent auf 1083,17 Zähler. Das Handelsvolumen lag wie am Vortag bei 0,56 Milliarden tschechischen Kronen. Innenpolitische Tumulte gaben dem Index keine entscheidenden Impulse.

Die Minderheitsregierung von Ministerpräsident und Milliardär Andrej Babis hat in der Nacht auf Donnerstag eine Vertrauensabstimmung gewonnen. Für das Kabinett aus Babis' liberal-populistischer ANO und Sozialdemokraten stimmten auch die Kommunisten. Acht Monate nach der Parlamentswahl Ende Oktober 2017 hat Tschechien damit eine Regierung, die sich auf eine Mehrheit stützen kann.

In einem Branchenvergleich zeigten sich vor allem die tschechischen Bankwerte schwächer: Erste Group verloren 0,27 Prozent und Komercni Banka 0,74 Prozent, Money Moneta sogar 1,47 Prozent. Ebenfalls auf der Verliererseite stand die Versorgeraktie CEZ , die den Handelstag mit einem Kursabschlag von 1,22 Prozent beendeten. Fester notierten hingegen die Papiere des Softwareherstellers Avast (plus 2,92 Prozent).

Die Budapester Börse beendete derweil am Donnerstag ihre Verlustserie von fünf Tagen und schloss fester: Der ungarische Leitindex Bux stieg um 1,21 Prozent auf 35 485,87 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 10,5 (zuletzt: 9,5) Milliarden Forint.

Bei den Einzelwerten verloren die Papiere von Opus 0,6 Prozent. Hingegen stiegen die Aktien von Takarek Jelzalogbank um 3,8 Prozent. Auch die Bux-Schwergewichte präsentierten sich mit Kursaufschlägen, allen voran die Titel von Mol mit einem Plus von 2,55 Prozent.

@ dpa.de