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MOSKAU / BUDAPEST / PRAG / WARSCHAU - An den wichtigsten osteuropäischen Börsen ist am Montag Panik über die Verbreitung des Coronavirus aufgekommen.

24.02.2020 - 18:23:24

Aktien Osteuropa Schluss: Kräftige Verluste - Moskauer Börse geschlossen. Die Sorgen der Anleger über die wirtschaftlichen Folgen der sich weltweit ausbreitenden Epidemie ließen die Börsen einbrechen. Von China ausgegangen, greift die neuartige Lungenkrankheit inzwischen auf immer mehr Ländern über, auch Europa ist betroffen. In Polen, Ungarn und Tschechien waren die Vorzeichen an den Börsen tiefrot. In Russland wurde wegen eines Nationalfeiertags nicht gehandelt.

um 3,06 Prozent ab auf 44 381,32 Punkte ab. Das Handelsvolumen belief sich auf 17,5 (Freitag: 11,7) Milliarden ungarische Forint. Unter den Schwergewichten erwischte es die Aktie der Ölgesellschaft Mol mit minus 5,4 Prozent besonders kräftig. Auch die internationalen Ölpreise rutschten zum Wochenauftakt wegen Bedenken über Nachfragerückgänge merklich ab. Magyar Telekom büßten 3,7 Prozent ein. Die Titel der OTP Bank gaben um 2,4 Prozent nach. Die Pharmaaktie Richter Gedeon fiel um 1,8 Prozent.

In Prag verlor der PX 2,81 Prozent auf 1058,69 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,79 (Freitag: 0,34) Milliarden tschechischen Kronen. Die Verkaufswelle ging quer durch die Branchen: Im Finanzbereich rutschten die Titel der Moneta Money Bank um 2,8 Prozent ab. Die Aktien der Komercni Banka gaben ebenfalls kräftig nach. Im Energiebereich fielen CEZ -Papiere um 2,2 Prozent.

@ dpa.de

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