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MOSKAU / BUDAPEST / PRAG / WARSCHAU - An den großen osteuropäischen Aktienmärkten ist es am Mittwoch kräftig aufwärts gegangen.

22.05.2019 - 18:57:25

Aktien Osteuropa Schluss: Kräftig aufwärts - Prag den fünften Tag im Minus. Einzige Ausnahme bildete die Prager Börse, die den fünften Handelstag in Folge mit Verlusten beendete.

In Moskau kletterte der Leitindex RTSI auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr. Zum Handelsschluss stand für das Börsenbarometer ein Gewinn von 1,07 Prozent auf 1292,79 Zähler zu Buche.

In Warschau stieg der Wig-30 um 1,06 Prozent auf 2550,54 Punkte. Der breiter gefasste Wig verbesserte sich um 0,87 Prozent auf 57 264, Zähler. Bereits am Vortag waren die polnischen Aktienindizes mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Gute Nachrichten gab es von der Konjunktur: So stieg die Produktion der polnischen Industrie im April so stark wie seit Mitte 2018 nicht mehr.

Zu den stärksten Werten an der polnischen Börse zählten die Anteilsscheine des Energiekonzerns PGE. Sie verteuerten sich um 4 Prozent. Deutlich bergab ging es hingegen mit dem Kurs von Play Comm. Die Aktien des Kommunikationsunternehmens gaben um 2,7 Prozent nach.

In Budapest rückte der Bux um 1,54 Prozent auf 40 184,85 Punkte vor. Er beendete damit die jüngste Serie von vier Verlusttagen in Folge. Die Schwergewichte präsentierten sich überwiegend fester. Die Titel des Mineralölkonzerns Mol und der OTP Bank stiegen je um 1,84 Prozent. Aktien des Pharmakonzerns Gedeon Richter verteuerten sich um 1,93 Prozent. Aktien der MTelekom gaben dagegen um 0,94 Prozent nach.

Der tschechische Leitindex PX fiel gegen den allgemeinen Trend um 0,54 Prozent auf 1042,68 Punkte. Hier gab es eine negative Konjunkturprognose: Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) senkte die Annahme für das Wirtschaftswachstum in Tschechien.

Papiere der Vienna Insurance Group verbilligten sich um 2,21 Prozent. Der österreichische Versicherungskonzern, der neben Wien auch in Prag börsennotiert ist, fuhr zwar im ersten Quartal wie erwartet einen höheren Vorsteuergewinn ein. Allerdings verschlechterte sich wegen der Unwetter im Winter der Schaden-Kosten-Satz gemessen an den Einnahmen.

@ dpa.de

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