Photovoltaik, Strom

In Abstimmung mit dem Regierungspartner brachten die Gr?nen in der gestrigen Nationalratssitzung einen Initiativeintrag zur Novellierung des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) ein.

22.09.2022 - 14:52:29

Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz: Kleine Novelle mit gro?er Wirkung. Damit wird neben der vergangenen Budgetanpassung und -aufstockung rasch auf die Erfahrungen der erster F?rderdurchg?nge reagiert.

Wien (pts030/22.09.2022/14:50) - In Abstimmung mit dem Regierungspartner brachten die Gr?nen in der gestrigen Nationalratssitzung einen Initiativeintrag zur Novellierung des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) ein. Damit wird neben der vergangenen Budgetanpassung und -aufstockung rasch auf die Erfahrungen der erster F?rderdurchg?nge reagiert.

Den Branchenverband Photovoltaic Austria (PV Austria) erreichten in den letzten Monaten zahlreiche Hilferufe der Unternehmen, das auf Grund von unplanbaren Lieferzeiten die Errichtungsfristen f?r die F?rderung nicht eingehalten werden kann. Unz?hlige bereits zugesagte F?rderantr?ge waren und sind gef?hrdet. PV Austria wies daher in zahlreichen Gespr?chsrunden mit dem zust?ndigen Ministerium (BMK) auf die Notwendigkeit einer Anpassung des Gesetzes hin. Mit dem nun vorgelegten Initiativantrag soll dem entgegengesteuert werden, indem die Errichtungsfrist f?r PV-Anlagen bis 20 Kilowattpeak (kWp) zweimal um neun Monate verl?ngert wird. Diese ?nderung soll auch r?ckwirkend f?r bereits eingereichte Projekte g?ltig sein.

Parlament muss nun mitziehen Vera Immitzer , Gesch?ftsf?hrerin von PV Austria, begr??t den rasch vorgelegten Initiativantrag: "Mit der Anpassung der Errichtungszeiten wird auf die wenig prognostizierbaren und langen Lieferzeiten geschwind und unb?rokratisch reagiert. Wichtig ist, dass im Parlament die notwendige 2/3-Mehrheit rasch erreicht wird, damit die PV-Kund*innen nicht um den F?rderverlust f?rchten m?ssen und der Branche der n?tige R?ckhalt f?r unverschuldete Verz?gerungen gegeben wird."

Entb?rokratisierung f?r Anlagen bis 20 kWp Angepasst werden soll weiters die F?rderung in der Kategorie B (Anlagen von 10,1 bis 20 kWp). Auch in dieser Kategorie soll es zuk?nftig einen fixen F?rdersatz geben (anstelle eines umgekehrten Bieterverfahrens). Dieses Anlagensegment trifft vor allem Anlagen den privaten Bereich, wo die derzeitige F?rdervergabe schlichtweg zu aufwendig ist. Diese Regelung soll ab dem kommenden F?rderjahr 2023 gelten.

Beginn der Arbeiten auch vor der Antragstellung erm?glichen Immitzer erg?nzt : "Um dem aktuellen Errichtungsdruck zus?tzlich etwas Luft zu verschaffen, sollte auch noch der 'Beginn der Arbeiten' praxisgerechter umgesetzt werden damit Bestellungen bereits vor der Antragstellung m?glich sind. Im Zug der kommenden F?rderverordnung, die unter anderem die F?rdercalls und F?rders?tze f?r das kommende Jahr festgelegt, sollte auch diese Herausforderung noch abgebaut werden."

(Ende)

Aussender: Photovoltaic Austria Bundesverband Ansprechpartner: DI Vera Immitzer Tel.: 01/522 35 81-440 E-Mail: office@pvaustria.at Website: www.pvaustria.at

Wien (pts030/22.09.2022/14:50)

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