Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Erneuerbare Energien, Innenpolitik

Heute wird das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) in die Begutachtung geschickt.

16.09.2020 - 11:33:17

IG Windkraft begr??t EAG als gute Grundlage. Die IG Windkraft begr??t dies als gute Grundlage. Die Detailausgestaltung wird dar?ber entscheiden, ob das Ziel, die Stromversorgung 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken, erreicht werden kann.

St. P?lten (pts009/16.09.2020/11:30) - Heute wird das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) in die Begutachtung geschickt. Die IG Windkraft begr??t dies als gute Grundlage. Die Detailausgestaltung wird dar?ber entscheiden, ob das Ziel, die Stromversorgung 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken, erreicht werden kann. "Der Ausbau der Windkraft schafft Investitionen in die heimische Wirtschaft und ist ein Schl?ssel zum Klimaschutz", erkl?rt Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft, und erg?nzt: "Klar ist, dass die Windkraft deutlich mehr zur Zielerreichung beitragen k?nnte, als ihr derzeit in den Eckpunkten des EAG zugedacht wird."

Die IG Windkraft begr??t den heutigen Schritt der Regierung, das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz in Begutachtung zu schicken. "Einige wichtige Eckpunkte, auf die wir seit Jahren hinweisen, sind bereits enthalten. Dies ist eine sehr gute Grundlage f?r die intensiven Diskussionen, die nun bis zur Beschlussfassung mit Zweidrittel-Mehrheit im Parlament bevorstehen. In entscheidenden Bereichen ist aber die Detailausgestaltung von gr??ter Bedeutung, damit das Gesetz ein Erfolg wird", so Moidl.

F?rdermodell ohne Ausschreibungen

Als Standard-F?rdermodell ist ein Markpr?mienmodell vorgesehen, also eine Direktvermarktung des ?kostroms, bei welcher der Erzeuger seinen ?kostrom selbst vermarktet und zus?tzlich eine Marktpr?mie pro Kilowattstunde als F?rderung hinweg erh?lt. Die F?rderh?hen sollen bei Windkraft in den n?chsten Jahren mittels Verordnung festgelegt werden. "Aus Sicht der IG Windkraft sollte man auf Ausschreibungen verzichten", erkl?rt Moidl: "Ausschreibungen haben etwa in Deutschland zu einem radikalen Einbruch beim Windkraftausbau gef?hrt."

Standortdifferenzierung erm?glicht Ausbau in allen Bundesl?ndern

Dass die F?rderung in Abh?ngigkeit von den Gegebenheiten unterschiedlicher Standorte unterschiedlich hoch sein kann, begr??t die IG Windkraft, denn, so Moidl: "F?r einen breiten Ausbau der Windkraft in ganz ?sterreich ist eine standortdifferenzierte F?rderung essentiell, daneben sind nun die Bundesl?nder gefordert, die raumordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen f?r den Ausbau anzupassen."

Zielerreichung muss Priorit?t haben

Entscheidend ist, dass die Erreichung einer 100-prozentigen Stromversorgung aus erneuerbaren Energien im Vordergrund steht und die daf?r erforderlichen Mittel bereitgestellt werden. "Bei Abweichung vom Zielpfad m?ssen rasch Ma?nahmen ergriffen werden k?nnen, um die Zielerreichung zu gew?hrleisten", fordert Moidl und spricht sich gegen eine Begrenzung der F?rdermittel aus.

Mengen des Windausbaus zu gering

Zur Erreichung des Ziels, den Stromverbrauch 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken, wurde im Regierungsprogramm festgelegt die j?hrliche Stromerzeugung aus Windkraft bis 2030 um 10 Terawattstunden (TWh) zu steigern. Daf?r ist ein j?hrlicher Ausbau der Windkraftleistung von 500 MW n?tig. Im vorgelegten Entwurf sind allerdings nur mindestens 400 MW pro Jahr festgelegt. "Hier bedarf es einer Nachsch?rfung der Windausbaumenge", fordert Moidl und erg?nzt abschlie?end: "Windkraft ist sauber, g?nstig und schafft Arbeitspl?tze. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein modernes Wirtschaftsprogramm f?r einen richtigen Neustart nach der Corona-Krise. Diese Chance m?ssen wir n?tzen."

(Ende)

Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Evelyn Wei? Tel.: +43 660 20 50 757 E-Mail: e.weiss@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

St. P?lten (pts009/16.09.2020/11:30)

@ pressetext.de