Energie, Photovoltaik

Heute vor 40 Jahren hat sich die österreichische Bevölkerung gegen das Atomkraftwerk in Zwentendorf ausgesprochen.

05.11.2018 - 10:01:44

Sonnenstrom statt Atomstrom. Damit stellte Österreich die Weichen für eine saubere Stromversorgung. Seit mehreren Jahren wird am Kraftwerksstandort anstelle von Atomstrom nun Sonnenstrom produziert. Die Photovoltaik hat sich seit damals von einer Nischentechnologie hin zu einer tragenden Säule der Energiewende entwickelt. Österreich steht heute bei einer installierten Leistung von 1,5 Gigawattpeak, wobei das Ausbaupotential bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Durch zunehmende Elektrifizierung, etwa in den Bereichen Mobilität und Wärmebereitstellung, wird der Strombedarf weiter steigen. Gemeinsam mit dem bereits erwarteten Bekenntnis der österreichischen Bundesregierung "100 Prozent sauberen Strom bis 2030" zu produzieren, ist ein ambitioniertes Handeln unerlässlich.

Wien (pts009/05.11.2018/10:00) - Heute vor 40 Jahren hat sich die österreichische Bevölkerung gegen das Atomkraftwerk in Zwentendorf ausgesprochen. Damit stellte Österreich die Weichen für eine saubere Stromversorgung. Seit mehreren Jahren wird am Kraftwerksstandort anstelle von Atomstrom nun Sonnenstrom produziert. Die Photovoltaik hat sich seit damals von einer Nischentechnologie hin zu einer tragenden Säule der Energiewende entwickelt. Österreich steht heute bei einer installierten Leistung von 1,5 Gigawattpeak, wobei das Ausbaupotential bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Durch zunehmende Elektrifizierung, etwa in den Bereichen Mobilität und Wärmebereitstellung, wird der Strombedarf weiter steigen. Gemeinsam mit dem bereits erwarteten Bekenntnis der österreichischen Bundesregierung "100 Prozent sauberen Strom bis 2030" zu produzieren, ist ein ambitioniertes Handeln unerlässlich.

Für die vollständige Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energie müssen die nächsten zwölf Jahre konsequent genutzt werden. Der dazu erforderliche parallele Ausbau aller Technologien der Erneuerbaren kann nur durch technologiespezifische Rahmenbedingungen und Anreize sichergestellt werden.

Vera Immitzer, Generalsekretärin vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA): "Das derzeit in Ausarbeitung befindliche Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz muss ähnlich wegweisend sein wie die damalige Abstimmung über das Österreichische Atomkraftwerk. Die 100.000 Dächer-Initiative der österreichischen Bundesregierung ist eine wertvolle Startoffensive für den Ausbau der Photovoltaik. Um das 100-Prozent-Ziel letztendlich zu erreichen wird die Photovoltaik bis 2030 einen Beitrag von 15 Gigawattpeak (rund 20 Prozent des Stromverbrauchs) leisten müssen. Dafür werden weitere Schritte notwendig sein."

Der PVA hat daher ein Konzept für ein wirksames Gesetz vorgelegt. Dessen Fundament bilden Kontinuität und Effizienz bezüglich der Rahmenbedingungen und Anreize sowie grundsätzlich weniger Bürokratie bei der Umsetzung von Photovoltaik-Anlagen. Das notwendige Maßnahmenbündel reicht von neuen Betriebs- und Finanzierungskonzepten, Bauvorgaben, Ermöglichung von Quartierslösungen über die Abschaffung der Eigenverbrauchsabgabe, Senkung der Mehrwertsteuer, Bauverpflichtung für ausgewählte Gebäude bis hin zu Bewusstseinsbildung und Ausbildung.

Vollständiges Konzept für einen effizienten, kontinuierlichen und unbürokratischen PV-Ausbau: http://www.pvaustria.at/konzept

Übergreifendes Positionspapier für alle erneuerbaren Stromtechnologien, vom Dachverband für Erneuerbare Energien EEÖ: http://www.erneuerbare-energie.at/archiv-pressemitteilungen/2018/11/4/der-weg-zu-100-erneuerbarem-strom-bis-2030.html

(Ende)

Aussender: Bundesverband Photovoltaic Austria Ansprechpartner: Judith Pospischil Tel.: +43 1 522 35 81 E-Mail: office@pvaustria.at

Wien (pts009/05.11.2018/10:00)

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