MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Zum Wochenstart ist es für den Dax der mittelgroßen Unternehmen legte zuletzt um 0,24 Prozent auf 27 839,06 Zähler zu.

08.08.2022 - 11:59:30

Aktien Frankfurt: Verhalten freundlich - Anleger vor neuen US-Daten vorsichtig. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,54 Prozent.

stiegen um fast drei Prozent und RWE um rund zwei Prozent. Morgan Stanley ist inzwischen positiver für die Eon-Aktie gestimmt und stufte sie auf "Equal-weight" hoch. Die Aktie habe sich seit Jahresbeginn schwächer als die Branche entwickelt, aber die Risiken in der Gaslieferkette seien gesunken, begründete Analyst Robert Pulleyn sein neues Urteil.

Das Analysehaus Jefferies bekräftigte derweil seine Kaufempfehlung für das RWE-Papier und hob das Kursziel weiter an. Die meisten Treiber für die kürzlich von dem Versorger angehobene operative Ergebnisprognose für 2022 sollten auch im kommenden Jahr Rückenwind geben, schrieb Analyst Ahmed Farman.

Aus dem MDax zogen die Aktien von Siemens Energy nach detaillierten Quartalszahlen und Aussagen zum gesamten Geschäftsjahr 2021/22 Aufmerksamkeit auf sich. Sie verringerten ihre deutlichen Auftaktverluste und gaben zuletzt nur noch um 0,4 Prozent nach. Analysten lobten unisono das starke Gas- und Stromgeschäft des Energiekonzerns sowie die beibehaltenen operativen Geschäftsjahresziele.

Die VW-Dachgesellschaft Porsche SE verdiente im ersten Halbjahr dank der anziehenden Gewinne bei Volkswagen ebenfalls mehr und bestätigte die Jahresprognose. Die Aktie legte knapp ein halbes Prozent zu.

Detaillierte Zahlen, die den vorab veröffentlichten entsprachen, meldete der Finanzdienstleister Hypoport aus dem SDax . Die Aktien verloren knapp zwei Prozent.

Takkt gaben im Nebenwerte-Index SDax um etwas mehr als drei Prozent nach. Analystin Catharina Claes von der Privatbank Berenberg strich ihre Kaufempfehlung für die Papiere des Büro- und Restaurantausstatters. Dieser habe zwar mit seinem Zahlenwerk zum zweiten Quartal relativ stark abgeschnitten, allerdings nähmen die Risiken zu. Die Auftragsspitze dürfte erreicht sein und 2023 sollte Takkt die negativen Auswirkungen der Rezession zu spüren bekommen, erwartet Claes./ck/jha/

Von Claudia Müller, dpa-AFX

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