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FRANKFURT - Wachstumssorgen und enttäuschende Unternehmensnachrichten haben den Dax der mittelgroßen Werte sackte um 2,10 Prozent auf 26 265,42 Punkte ab.

30.07.2020 - 18:12:02

Aktien Frankfurt Schluss: Dax knickt ein - Historischer Konjunktureinbruch

um mehr als sechs Prozent ab. Der Autobauer rutschte in der Corona-Krise tief in die roten Zahlen und will nun weniger an die Aktionäre ausschütten als zunächst gedacht. Schlechter im Leitindex waren nur noch Wirecard mit einem Minus von gut elf Prozent. Die Papiere des insolventen Zahlungsdienstleisters sind inzwischen zu einem kurzfristigen Spekulationsobjekt geworden.

Stark unter Druck standen ebenfalls die Anteilscheine von HeidelbergCement , die rund sechs Prozent einbüßten. Dem Baustoffkonzern haben im zweiten Quartal hohe Abschreibungen einen Milliardenverlust eingebrockt. Auch die nach dem Corona-Crash sehr stark gelaufenen Papiere der Deutschen Börse und des Dialyseanbieters Fresenius Medical Care konnten sich dem Abwärtssog am Gesamtmarkt nicht entziehen und fielen nach der Vorlage ihrer Geschäftszahlen um rund fünf beziehungsweise knapp sechs Prozent.

Am MDax-Ende brachen die Aktien von Siltronic um 8,6 Prozent ein. Der Chipzulieferer blickt nach einem überraschend guten ersten Halbjahr nun vorsichtig auf die kommenden Monate.

Im Nebenwerte-Index SDax ragten die Anteilscheine von Krones mit einem Minus von rund elf Prozent negativ heraus. Der Abfüll- und Verpackungsanlagenhersteller war wegen der Corona-Krise im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone knickte um 2,79 Prozent auf 3208,20 Punkte ein. Der Pariser Cac 40 und der Londoner FTSE 100 verloren jeweils mehr als 2 Prozent. In New York fiel der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um gut 1 Prozent.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite von minus 0,53 Prozent am Vortag auf minus 0,55 Prozent nach. Der Rentenindex Rex stieg um 0,12 Prozent auf 145,70 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,33 Prozent auf 177,62 Punkte. Der Euro legte angesichts der schwachen US-Wachstumsdaten zu und kostete zuletzt 1,1788 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1743 (Mittwoch: 1,1725) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8516 (0,8529) Euro./la/he

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

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