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FRANKFURT - Vor wichtigen Ereignissen im Wochenverlauf haben es die Anleger am deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart zunächst ruhig angehen lassen.

09.12.2019 - 11:43:42

Aktien Frankfurt Eröffnung: Unspektakulärer Start in ereignisreiche Woche. Der Dax gab in den ersten Minuten am Montag um 0,13 Prozent nach auf 13 149,92 Punkte. Aktuelle Wirtschaftsdaten aus China sind gezeichnet vom Handelsstreit mit den USA. Die chinesischen Ausfuhren im November waren überraschend gefallen. Neuigkeiten mit Blick auf eine Lösung im Zollstreit gab es zunächst nicht.

der mittelgroßen Werte rückte bislang um 0,22 Prozent auf 27 403,65 Zähler vor, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 0,08 Prozent sank.

Unter den Einzelwerten zogen am Montag im MDax die Aktien von Osram nach der im zweiten Anlauf gelungenen Übernahme durch AMS die Aufmerksamkeit auf sich. Sie schnellten um fast 14 Prozent hoch auf 43,86 Euro und waren damit mehr wert als die vom österreichischen Halbleiterhersteller gebotenen 41 Euro. Es sei alles andere als klar gewesen, dass AMS dieses Mal erfolgreich sein würde, sagte ein Händler. Spekulanten, die auf ein erneutes Scheitern und damit fallende Kurse gesetzt hätten, können wegen des Kursanstiegs nun unter Handlungsdruck geraten sein. Dies könne den Kurssprung zusätzlich angetrieben haben.

Gleich hinter Osram schüttelten die Anteile von Carl Zeiss Meditec ihre Verluste vom Freitag ab, erreichten mit 113,90 Euro ihr nächstes Rekordhoch und gewannen zuletzt 10 Prozent bei einem Kurs von 113,40 Euro. Die Deutsche Bank hatte die Papiere von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 89 auf 123 Euro angehoben. Analyst Falko Friedrichs prognostiziert in den nächsten drei bis vier Jahren starkes profitables Wachstum. Dafür sei der Medizintechniker gut positioniert.

Ein kritischer Bericht der "Financial Times" drückte die Aktien von Wirecard mit 1,1 Prozent ins Minus. In dem zum Wochenstart veröffentlichten Artikel äußerte sich die Zeitung kritisch zur Berechnung des Bestandes liquider Mittel des Bezahldienstleisters im Jahr 2017. Wirecard betonte, dass die Positionen den IFRS-Regeln entsprechen.

Der Start-up-Investor Rocket Internet und der Telekomanbieter United Internet bauen im Zuge von Aktienrückkäufen ihre Überkreuzbeteiligungen ab. Die Rocket-Papiere gewannen 4,6 Prozent. United Internet gaben um 0,4 Prozent nach./ajx/jha/

Von Achim Jüngling, dpa-AFX

@ dpa.de

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