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FRANKFURT - Nach der Wahl des neuen SPD-Führungsduos Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans hält die Investmentbank Kepler Cheuvreux das Ende der Großen Koalition in Berlin für möglich.

02.12.2019 - 10:19:24

ANALYSE: Neues SPD-Führungsduo eine Gefahr für Große Koalition - Kepler. Dem Überraschungssieg der Vertreter des linken Flügels und Koalitionsgegner könnten deutliche Veränderungen in der deutschen Politik folgen, erklärte Oliver Reinberg, Leiter des Aktienresearchs Deutschland, in einer am Montag vorliegenden Studie der Franzosen. Mögliche Auswirkungen sehen die Kepler-Experten vor allem für die Versorger- und Auto-Branche.

Reinberg sieht nun vier mögliche Szenarien:

1. Die Fortsetzung der Großen Koalition mit einem nachverhandelten Koalitionsvertrag. Hierfür sieht er allerdings nur geringe Chancen. Beispielsweise sei die von Esken und Walter-Borjans kritisierte Schwarze-Null-Politik ein Eckpfeiler des CDU-Wahlprogramms gewesen, so der Experte.

2. Eine Minderheitsregierung unter Führung der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie könnte letztlich eine der letzten Optionen für sie darstellen, um im Amt zu bleiben.

3. Eine Jamaika-Koalition von CDU, Grünen und FDP. Diese direkt nach der Wahl geprüfte Option war damals an der FDP gescheitert. Nun könnten die Liberalen zwar eher bereit zu Kompromissen sein, so Reinberg. Eine Jamaika-Koalition verlange aber deutliche Zugeständnisse der Grünen, die laut aktuellen Umfragen ihren Stimmenanteil gegenüber der Wahl 2017 ja mehr als verdoppelt haben. Sie favorisierten entsprechend Neuwahlen.

4. Neuwahlen. Diese Option hält Reinberg für durchaus wahrscheinlich. Laut aktuellen Umfragen wäre dann mit einem schwarz-grünen Wahlausgang zu rechnen.

@ dpa.de

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