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FRANKFURT - Nach der Bundestagswahl war am Montag bei Anlegern eine gewisse Erleichterung spürbar.

27.09.2021 - 18:06:03

Aktien Frankfurt Schluss: Dax legt nach Wahlausgang zu - Stimmung kühlt aber ab. Mit dem Wahlergebnis sei das größte Schreckgespenst der Investoren eines Linksrucks in Deutschland vertrieben worden, hieß es am Markt. Die erste große Freude mit einem Dax der mittelgroßen Börsenwerte rutschte sogar noch knapp mit 0,02 Prozent ins Minus. Er schloss bei 35 274,14 Punkten.

oder Zalando kamen mit bis zu 3,9 Prozent unter Druck. Aber auch im Gesundheitssektor wurden Corona-Profiteure wie Merck, Siemens Healthineers oder Sartorius mit bis zu 4,1 Prozent auf Talfahrt geschickt. Dies ging einher mit fallenden Kursen auch an der US-Technologiebörse Nasdaq.

Während die Ölpreisrallye aus Sorge vor einer Kraftstoffkrise am Montag weiter ging, lockte die Aussicht auf eine künftige Regierungsbeteiligung der Grünen die Anleger umgekehrt in die erneuerbaren Energien. Siemens Energy etwa legten als Dax-Spitzenreiter um 3,3 Prozent zu. Im SDax zogen Encavis mit 4,7 Prozent noch stärker an: Der Windkraft- und Solarparkbetreiber verkündete eine Übernahme von Windanlagen in Frankreich.

Da wiederum eine rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene vom Tisch ist, waren auch Immobilienwerte unter den Gewinnern. Die Aktien von Vonovia trotzten mit einem Anstieg um 1,8 Prozent dem Berliner Volksentscheid für eine Enteignung großer Immobilienkonzerne. Das Unternehmen meldete auch Fortschritte bei der Übernahme von Deutsche Wohnen , mittlerweile hält es die Aktienmehrheit an dem Konkurrenten.

Im MDax waren die Aktien von K+S am Ende mit einem Kurssprung um 5,8 Prozent der klare Favorit. Sie wurden mit angetrieben von einer gestrichenen Verkaufsempfehlung durch die Bank of America. Wie Analyst Alexander Jones schrieb, winke dem Kalikonzern zeitnah eine drastische Besserung, was die Entwicklung der Barmittel betreffe.

Ein neues Angebot im Bieterwettbewerb um Zooplus ließ die Aktien des Online-Tierbedarfshändlers um 4,3 Prozent steigen. Mit 470 Euro je Aktie überbietet der Finanzinvestor EQT nun die erst kürzlich angehobene Offerte des Konkurrenten Hellman & Friedman. Der Markt setzte aber auf noch etwas mehr, die Aktien schlossen bei 485,60 Euro.

Im SDax kamen die Anteile von Klöckner & Co nach einem abermals angehobenen Jahresgewinnziel mit fast acht Prozent Kursplus in Fahrt. Das Gegenteil war jedoch bei den Aktien des Laserspezialisten LPKF der Fall: Sie gaben nach einem gekappten Ausblick um 4,2 Prozent nach.

Auf europäischer Bühne behauptete sich der Auswahlindex EuroStoxx 50 mit 0,17 Prozent im Plus, indem er bei 4165,48 Punkten aus dem Handel ging. Die Leitindizes in Paris und London schlossen jeweils auch moderat in der Gewinnzone. In den USA hob sich der Dow Jones Industrial mit einem Anstieg um 0,4 Prozent positiv ab von der schwachen Nasdaq-Börse.

Der Euro wurde zuletzt zu 1,1703 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs zwischenzeitlich auf 1,1698 (Freitag: 1,1719) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8548 (0,8533) Euro.

Am Anleihemarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,32 Prozent am Freitag auf minus 0,29 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 144,31 Punkte. Der Bund-Future stand zuletzt mit 0,01 Prozent im Plus bei 170,22 Punkten./tih/he

Von Timo Hausdorf, dpa-AFX

@ dpa.de

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