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FRANKFURT - Konjunktursorgen haben den Dax im noch jungen Börsenmonat Oktober ausgebremst.

02.10.2019 - 14:50:38

Aktien Frankfurt: Dax vor dem Feiertag schwach - Konjunktursorgen belasten. Nach dem schwachen Vortag ging es für den deutschen Leitindex am Mittwoch gegen Mittag um weitere 1,24 Prozent bergab auf 12 112,17 Punkte. Auslöser der zurzeit schlechten Stimmung waren vor allem enttäuschende Wirtschaftsdaten aus den USA, aber auch aus der Eurozone, die am Dienstag bereits belastet hatten.

sank um 1,42 Prozent. Anleger am deutschen Markt müssten mit Blick auf den Feiertag am Donnerstag und den anschließenden Brückentag mit stärkeren Schwankungen rechnen, da es in den kommenden Handelstagen kaum Kaufimpulse geben werde und der Verkaufsdruck auf ein eher dünnes Handelsvolumen treffen könnte, ergänzte Experte Lipkow.

Die zuletzt schwachen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und den USA lasteten zur Wochenmitte weiter auf konjunkturabhängigen Sektoren. Vor allem Chemiewerte gerieten unter Druck. Analyst Laurence Alexander vom US-Broker Jefferies sprach mit Blick auf das trübe konjunkturelle Umfeld von Margendruck und Risiken für die Absatzmengen in der Chemiebranche. Im Dax verloren Covestro fast 4 Prozent. Sie wurden zudem von einer Abstufung durch Mainfirst belastet. Am MDax-Ende waren Fuchs Petrolub das Schlusslicht mit einem Minus von fast 6 Prozent. Auch hier senkte Mainfirst den Daumen.

HeidelbergCement rutschten am Nachmittag ans Dax-Ende mit minus 4,1 Prozent. Händler verwiesen hierzu auf die hohe Abhängigkeit des Baustoffkonzerns vom US-Markt.

Die Aktien von Autoherstellern rückten nach US-Absatzzahlen in den Blick. Die Erfolgsserie von Volkswagen auf dem US-Markt ist vorerst beendet - die Wolfsburger erlitten dort einen Absatzeinbruch. Die Volkswagen-Vorzüge verbilligten sich um 2 Prozent.

Positive Nachrichten gab es vom Finanzierungsdienstleister Grenke , der seine Prognose für das Neugeschäft im Kernsegment Leasing nach einem starken dritten Quartal erhöhte. An der MDax-Spitze gewannen die Aktien 4,6 Prozent dazu.

Im Aufwind befanden sich zudem die Papiere der Medizintechnikkonzerne Drägerwerk und Carl Zeiss Meditec . Bei Drägerwerk lag das an einem Aktienrückkauf, die Aktien stiegen unter den Top-Werten im Nebenwerteindex SDax um fast 6 Prozent. Bei Carl Zeiss waren starke Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr der Grund für den Kurszuwachs von zuletzt noch fast 3 Prozent. Die Anteile waren am Vormittag mit 111,50 Euro auf ein Rekordhoch geklettert.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,52 Prozent auf minus 0,54 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 145,85 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,14 Prozent auf 173,66 Zähler nach. Der Euro wurde mit 1,0925 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,0898 Dollar festgesetzt./ajx/jha/

Von Achim Jüngling, dpa-AFX

@ dpa.de

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