MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Für den Dax hingegen dürfte etwas tiefer in den Handel starten.

18.05.2018 - 08:15:24

Aktien Frankfurt Ausblick: Moderate Gewinne nach Dax-Sprung über 13 000 Punkte

Rückenwind verliehen hatte, behalten Anleger die jüngst gestiegenen Renditen am US-Anleihenmarkt im Auge. Höhere Zinsen können die Attraktivität von Aktien gegenüber Anleihen schmälern.

Zudem schwelt der Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie Europa weiter, und in Italien geht das Ringen um eine neue Regierung in eine weitere Runde. Die Vorgaben aus Übersee sind denn auch durchwachsen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel seit dem Xetra-Schluss ein wenig und die Börsen Asiens fanden keine gemeinsame Richtung.

Hierzulande dürften Analystenkommentare für Aufmerksamkeit sorgen. So empfahl die Privatbank Berenberg einen Verkauf der Aktien der Deutschen Börse . Analyst Chris Turner verwies auf den im Jahresvergleich sinkenden Trend bei den Handelsvolumina. Anleger sollten Gewinne mitnehmen. Auf der Handelsplattform Tradegate fielen die Anteilsscheine um mehr als 1 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss am Donnerstag.

Die Papiere von Uniper büßten auf Tradegate rund 1 Prozent ein. Die Aussichten für den Kraftwerksbetreiber hätten sich verschlechtert, nicht zuletzt nach den enttäuschenden Ergebnissen des ersten Quartals, schrieb Ahmed Farman vom Analysehaus Jefferies. Die Aktien von Ströer hingegen stiegen auf Tradegate um gut 1,5 Prozent. In Zeiten von Umbrüchen und strukturellen Sorgen mit Blick auf verschiedene Konzerne der Werbe- und Medienbranche sei er weiter positiv gestimmt für europäische Außenwerbeunternehmen, meinte Analyst Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan.

Der ebenfalls im Index der mittelgroßen Werte MDax notierte Wohnungsvermieter Grand City Properties startete derweil mit deutlichen Zuwächsen in das neue Jahr. Für die Anteilsscheine ging es auf Tradegate um knapp 1 Prozent nach oben.

Schließlich werden zum Wochenschluss einige Aktien mit Dividendenabschlag gehandelt. Dazu zählen der Autobauer BMW sowie aus der Telekom- und Mobilfunkbranche die Unternehmen Deutsche Telekom , Freenet und Telefonica Deutschland .

@ dpa.de

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