Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Erfreulichen Konjunkturdaten aus Italien haben den Dax am Freitag im Plus gehalten.

10.07.2020 - 15:05:25

Aktien Frankfurt: Dax profitiert von guten Konjunkturdaten aus Italien. Der deutsche Leitindex stand am frühen Nachmittag 0,73 Prozent höher bei 12 580,54 Punkten. Damit deutet sich auf Wochensicht ein moderates Plus an.

rückte um 0,7 Prozent vor. Die italienischen Industrieunternehmen hatten sich im Mai deutlich stärker von dem Einbruch in der Corona-Krise erholt als von Analysten erwartet.

Generell bewegten sich die Aktienmärkte aktuell unter Schwankungen seitwärts, schrieben die Analysten der DZ Bank. In der aktuellen Situation dürfte es dauern, bis die Ertragskraft der Unternehmen wieder die dominierende Rolle für die Aktienkurse einnimmt. In der Zwischenzeit dürfte die Liquiditätsversorgung der Notenbanken dafür sorgen, dass Aktien nachgefragt bleiben.

Unter den besten Werten im Dax zogen die Aktien von Infineon um mehr als vier Prozent an. Sie haben die schwere Scharte des Corona-Crashs inzwischen ausgewetzt. Die Virus-Krise hat Trends wie Digitalisierung, Home Office, Konnektivität und den Einsatz von Sensortechnik in vielen Geschäfts- und Lebensbereichen noch verstärkt. Insofern gelten viele Unternehmen der Halbleiterindustrie als Profiteure der Pandemie. Die Papiere des Chemiekonzerns BASF profitierten mit einem Plus von 0,6 Prozent davon, dass das operative Ergebnis im zweiten Quartal besser als befürchtet ausgefallen war.

Im MDax stiegen die Anteilsscheine von Qiagen um rund drei Prozent, nachdem sie im Handelsverlauf den höchsten Stand seit 2001 erreicht hatten. Das Gendiagnostik- und Biotechunternehmen erlebt wegen der Pandemie eine nach eigenen Worten beispiellose Nachfrage nach seinen Corona-Testprodukten. Erste Zahlen zum Geschäftsverlauf im zweiten Quartal übertrafen die eigenen Prognosen von Anfang Mai deutlich.

Im Nebenwerteindex SDax rutschten die Aktien von Drägerwerk nach einem Medienbericht auf den letzten Platz und büßten zuletzt mehr als fünf Prozent ein. Laut einem Artikel des "Spiegel" bestellte die Bundesregierung in der Corona-Krise bei einigen Herstellern wohl zu viele Beatmungsgeräte und will nun nicht alle abnehmen. "Angesichts des zurzeit sinkenden Bedarfs" habe man mit einigen Herstellern reduzierte Lieferverträge vereinbaren können, zitiert der "Spiegel" aus einer Regierungsstellungsnahme auf eine kleine Anfrage eines FDP-Abgeordneten. Welche Hersteller genau betroffen sind, geht daraus nicht hervor.

Die Deutsche Börse mischt derweil außerplanmäßig die Zusammensetzung des SDax neu. Infolge der Übernahme von Rhön-Klinikum durch Asklepios Kliniken fällt der Rhön-Streubesitz unter 10 Prozent. In der Folge wird Rhön zum 14. Juli aus dem Nebenwerteindex genommen. Aufsteiger ist der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus . Dessen Aktienkurs zog um gut 13 Prozent an.

Der Online-Modehändler Global Fashion Group (GFG) schließlich schaffte es mitten in der Corona-Krise auch dank einer starken Nachfrage in Lateinamerika operativ zurück in die schwarzen Zahlen. An der Börse löste die Ankündigung einen Kurssprung aus, die Papiere stiegen um rund 18 Prozent. Für die Aktien des Berliner Startup-Investors Rocket Internet , der an GFG beteiligt ist, ging es um 0,5 Prozent nach oben.

Der Euro notierte zuletzt bei 1,1287 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1342 (Mittwoch: 1,1286) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8817 (0,8861) Euro gekostet.

Am deutschen Anleihemarkt stieg der Rentenindex Rex um 0,16 Prozent auf 145,36 Punkte. Die Umlaufrendite fiel von minus 0,46 Prozent am Vortag auf minus 0,51 Prozent. Der Bund-Future legte um 0,17 Prozent auf 176,82 Punkte zu./la/mis

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Frankfurt Schluss: Dax berappelt sich etwas nach Ausverkauf. So erholte sich der Leitindex Dax der mittelgroßen Börsenwerte befestigte sich am Dienstag um 0,38 Prozent auf 26 599,84 Punkte. FRANKFURT - Am deutschen Aktienmarkt hat sich die Lage nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn stabilisiert. (Boerse, 22.09.2020 - 18:05) weiterlesen...

Aktien Frankfurt: Dax berappelt sich wieder nach Ausverkauf zu Wochenbeginn. So legte der Leitindex Dax bis zum frühen Dienstagnachmittag um 0,83 Prozent auf 12 646,64 Punkte zu. FRANKFURT - Am deutschen Aktienmarkt hat sich die Lage nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn wieder etwas entspannt. (Boerse, 22.09.2020 - 15:00) weiterlesen...

Aktien Frankfurt: Dax schwingt sich nach Kursrutsch wieder etwas nach oben. So lagen die wichtigsten Indizes am Dienstagmittag jeweils rund 1 Prozent im Plus. Das Börsenbarometer Dax etwa stand zuletzt 1,01 Prozent höher bei 12 668,60 Punkten. FRANKFURT - Der deutsche Aktienmarkt hat sich nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn wieder etwas beruhigt. (Boerse, 22.09.2020 - 12:10) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Erholung nach Ausverkauf (Korrigiert wurde die Überschrift: Leichte Erholung nach Ausverkauf) (Boerse, 22.09.2020 - 10:36) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Eröffnung: Leichte Erholung nach Ausverkauf am Montag. Der Leitindex Dax rückte um 0,75 Prozent auf 12 636,51 Punkte vor. Am Vortag war das Börsenbarometer aus Furcht der Anleger vor einer neuerlichen Corona-Infektionswelle um mehr als 4 Prozent abgerutscht. Dabei hätte er fast seinen größten Tagesverlust seit Mitte März erlitten, als der Corona-Crash gerade noch am Laufen war. FRANKFURT - Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstag etwas von seinen zu Wochenbeginn erlittenen Verlusten erholt. (Boerse, 22.09.2020 - 10:03) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax versucht Bodenbildung nach Ausverkauf am Vortag FRANKFURT - Im Dax wird 0,6 Prozent höher erwartet. (Boerse, 22.09.2020 - 08:17) weiterlesen...