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FRANKFURT - Die Unsicherheit rund um den US-chinesischen Handelskonflikt hat die Börsen wieder im Griff.

20.11.2019 - 08:22:24

Aktien Frankfurt Ausblick: Handelskonflikt sorgt für Risikoaversion. Anleger am deutschen Aktienmarkt dürften am Mittwoch Risiken weitgehend meiden, nachdem US-Präsident Donald Trump China höhere Strafzölle im Falle einer ausbleibenden Einigung androhte.

dürfte am Mittwoch mit einem ähnlichen Verlust starten.

"China wird einen Deal machen müssen, den ich mag", hatte Trump am Dienstag gesagt. "Wenn sie das nicht tun, dann war's das." Angesichts der Strafzölle, die China bezahle, sei er "sehr zufrieden" mit der derzeitigen Lage. "Wenn wir keinen Deal mit China machen, erhöhe ich die Zölle nur noch weiter", hatte der US-Präsident am Rande einer Kabinettssitzung im Weißen Haus mitgeteilt. Auf der anderen Seite reagierte China verärgert darüber, dass nach dem US-Abgeordnetenhaus nun der Senat die Annahme von Gesetzesentwürfen zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong beschloss. Die chinesische Regierung kritisierte dies scharf, was den Handelskonflikt ebenfalls verschärfen könnte.

Diese Äußerungen sehen Börsianer nun wieder als deutliche Bedrohung für ein Teilabkommen im Zollstreit zwischen den USA und China. So schrieb etwa Analyst Michael McCarthy vom Broker CMC Markets mit Blick auf die Aussagen von Trump: Ob dieser Druck auf China ausüben und so die Verhandlungen vorantreiben oder aber eine Botschaft an die heimische Bevölkerung senden wollte, sei unklar. Wesentlich indes sei, dass - falls ernsthafte Fortschritte im Handelskonflikt ausblieben -, diese "die Aussichten für das globale Wachstum" belasteten.

Analyst Christian Schmidt von der Helaba warnte zudem, dass die bereits tags zuvor spürbar gewordene höhere Risikoaversion der Anleger nun weiter zunehmen dürfte.

Im Dax stehen die Aktien von Wirecard erneut im Fokus. Wie das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtete, hat die Singapur-Tochter des Zahlungsdienstleisters kein Testat für die Jahresbilanz 2017 erhalten. Das sorgte vorbörslich für Unruhe unter den Anlegern. Auf der Handelsplattform Tradegate büßten die Aktien im Vergleich zum Xetra-Börsenschluss bereits 6 Prozent ein. Das im Zuge von negativen Berichten der "Financial Times" immer wieder in die Schlagzeilen gerate Unternehmen äußerte sich inzwischen: Die Tochter in Singapur habe wegen laufender Ermittlungen seitens der dortigen Behörden nicht alle Daten vorlegen können, hieß es. Für den Konzernabschluss nach IFRS sei das nicht relevant.

Die Anteile der Lufthansa gaben vorbörslich auf Tradegate rund 1 Prozent nach. Die in der vergangenen Woche vereinbarte umfassende Schlichtung für die Flugbegleiter ist in letzter Minute geplatzt. Die Fluggesellschaft zog ihre Zustimmung zurück, weil sich zuvor die Gewerkschaft Ufo nicht eindeutig und unbefristet zu einem Streikverzicht auch bei vier Lufthansa-Töchtern bereit erklärt hatte. Zudem nahm die US-Bank Goldman Sachs die Lufthansa-Aktie in die Bewertung auf und empfiehlt sie zum Verkauf. Umweltpolitische Ziele der EU brächten zunehmend Gegenwind für die Branche, hieß es. Trotz des "Burgfriedens" im Preiskampf auf Kurzstrecken unter den europäischen Airlines dürfte die Nachfrage bei der Lufthansa gering bleiben und ein Risiko für 2020 darstellen.

SDax -Neuling Dermapharma legte seine Quartalszahlen vor, die bei den Anlegern vorbörslich gut aufgenommen wurden. Die Papiere des Pharmaunternehmens für dermatologische Produkte legten auf Tradegate um rund 2 Prozent zu.

@ dpa.de

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