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FRANKFURT - Die rekordverwöhnten Anleger könnten in der neuen Woche einen stärkeren Gegenwind als zuletzt verspüren.

29.08.2021 - 19:04:29

WOCHENAUSBLICK: Konjunkturdaten unterziehen den Aktienmarkt einem Stresstest. Bislang hätten sich die Aktienmärkte zwar nahe ihrer Höchststände wacker geschlagen und damit Herausforderungen wie den schlechten Nachrichten aus Afghanistan, den steigenden Corona-Inzidenzwerten, den Inflationssorgen und auch den rückläufigen Konjunkturindikatoren getrotzt, konstatierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank.

der Mitte August erreichte Rekord von gut 16 030 Punkten erst einmal außer Sichtweite, schrieb Analystin Claudia Windt von der Landesbank Helaba. Dabei stünden die bislang erzielten Unternehmensgewinne neuen Rekordständen nicht im Wege. Ganz im Gegenteil: "Die laufende Berichtssaison zeigt, dass die Unternehmen den Einbruch des vergangenen Jahres weit hinter sich gelassen haben."

Mit Blick auf das zweite Halbjahr aber scheint die Skepsis der hiesigen Aktienanleger Windt zufolge durchaus angebracht, da eine Fortsetzung dieser Gewinndynamik vor dem Hintergrund von Lieferengpässen, mehr Infektionen verbunden mit konjunktureller Unsicherheit sowie hoher Inflation eher zweifelhaft sei.

Womöglich könnte laut der Helaba-Expertin diese Gemengelage die deutsche Konjunktur im zweiten Halbjahr beeinträchtigen, wie es der Ifo-Geschäftsklimaindex jüngst bereits angedeutet habe. So hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im August zum zweiten Mal in Folge verschlechtert.

Auch der Aktienstratege Markus Wallner von der Commerzbank wies darauf hin, dass zwar gute Unternehmensergebnisse in letzter Zeit die Aktienkurse vieler deutscher Unternehmen weiter angeschoben hätten. Dieser positive Trend aber dürfte sich im zweiten Halbjahr wohl kaum fortsetzen. Denn der anhaltende Mangel an Halbleitern beziehungsweise weiterhin teure Vorprodukte dürften die Ertragsqualität deutscher Unternehmen mindern und weitere Steigerungen der Ertragsziele in Grenzen halten.

Zudem sollte sich Wallner zufolge ein schwächeres Wachstum der chinesischen Wirtschaft negativ bemerkbar machen, insbesondere bei exportstarken Sektoren wie der Automobilindustrie. Die starke US-Wirtschaft werde dies nur bedingt kompensieren können. Die Abflachung der Gewinndynamik sollte die Aktienkurse stärker schwanken lassen als zuletzt./la/bek/he

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

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