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FRANKFURT - Die Pandemiesorgen lasten wieder etwas stärker auf dem deutschen Aktienmarkt.

24.03.2021 - 18:11:01

Aktien Frankfurt Schluss: Pandemiesorgen trüben die Stimmung. Nachdem der Dax der mittelgroßen Werte verlor zur Wochenmitte 0,75 Prozent auf 31 511,15 Punkte.

und Volkswagen (VW) büßten unter den größten Verlierern im Dax mehr als ein beziehungsweise am Index-Ende gut drei Prozent ein.

Nach einer mehrtägigen Talfahrt wegen der wieder in den Vordergrund gerückten Pandemiesorgen begannen die Anleger aber, erneut im Reisesektor zuzugreifen. Die Papiere von Fraport und Lufthansa endeten nach schwachem Start mit bis zu 2,8 Prozent im Plus. Die Lufthansa steht aktuell bereit, die von Bund und Ländern eingeforderten zusätzlichen Corona-Tests für Passagiere umzusetzen.

Der Energiekonzern Eon hatte derweil das Corona-Jahr 2020 ohne größere Schrammen überstanden. In die Zukunft blickt der Vorstand nun optimistisch. Ausgehend von den Fortschritten bei der Integration von Innogy und den positiven Entwicklungen in der Kernenergie sowie im Großbritannien-Geschäft erwartet der Konzern ein steigendes Ergebnis für 2021. Und auch in den Folgejahren soll es aufwärts gehen. Damit legten die Eon-Aktien um 0,7 Prozent zu.

Mehr Bewegung gab es vereinzelt nach Zahlenvorlagen aus der zweiten Börsenreihe. Die Papiere des Solarpark- und Windkraftanlagenbetreibers Encavis rutschten nach recht solidem Start um 6,8 Prozent ab und fanden sich damit am MDax-Ende wieder. Abgesehen von den Geschäftszahlen belastete hier auch eine Abstufung durch Warburg Research. Der Analyst hatte seine Kaufempfehlung aufgegeben.

Die Anteilsscheine von LKPF büßten im Nebenwerteindex SDax 4,7 Prozent ein. Börsianer monierten das Fehlen eines klaren Ausblicks für 2021 des Laserspezialisten.

Der EuroStoxx 50 schloss 0,14 Prozent höher bei 3832,55 Punkten. Der Pariser Leitindex Cac 40 ging kaum verändert aus den Handel, während der Londoner FTSE 100 um 0,2 Prozent zulegte. Der New Yorker Dow Jones Industrial stand zum europäischen Handelsschluss rund 1 Prozent im Plus.

Der Euro gab angesichts der jüngsten Entwicklung der Corona-Krise etwas weiter nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1825 (Dienstag: 1,1883) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8456 (0,8415) Euro.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,39 Prozent am Vortag auf minus 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,05 Prozent auf 145,21 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,02 Prozent auf 172,17 Punkte vor./la/he

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

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