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FRANKFURT - Die neue Corona-Variante Omikron hat den Aktienmarkt im Griff.

30.11.2021 - 10:14:00

Aktien Frankfurt Eröffnung: Nervosität nimmt zu - Zweifel an Impf-Wirksamkeit. Nach skeptischen Aussagen des Moderna sank im frühen Handel um 1,04 Prozent auf 15 121,83 Punkte. Für den MDax ging es um 0,58 Prozent nach unten auf 33 855,36 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone notierte 1,1 Prozent tiefer.

als Leitbarometer der Eurozone notierte 1,4 Prozent tiefer.

Bancel sagte in der "Financial Times", bestehende Impfstoffe dürften mit der Omikron-Variante ihre Probleme haben. Es werde wohl länger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten. "Omikron könnte damit die Börsen länger im Würgegriff halten als bislang gedacht", sagte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar von RoboMarkets. Erfreuliche Wirtschaftsdaten aus China, wo der staatliche Einkaufsmanagerindex für die Industrie im November stärker stieg als erwartet, gerieten damit in den Hintergrund.

Aktien von Pandemie-Profiteuren waren am Dienstag im Dax vorne. Sartorius gewannen mehr als dreieinhalb Prozent, Zalando und Qiagen legten moderat zu. Zykliker, etwa aus der Autoindustrie, gerieten ins Hintertreffen. Volkswagen und Daimler gaben um jeweils um die zwei Prozent nach. Papiere aus der Luftfahrt- und Freizeitbranche wie Lufthansa und CTS Eventim litten unter dem Szenario weiterer Einschränkungen durch die Pandemie.

Die im Nebenwerteindex notierten Papiere der Shop Apotheke bekamen Rückenwind von einem optimistischen Analystenkommentar und zogen um mehr als zwei Prozent an. Mit der Shop Apotheke hätten Anleger die seltene Chance, einen Onlinehändler noch im Frühstadium seines Wachstums zu erwischen, schrieb Analystin Victoria Petrova von der Credit Suisse.

Die Anteile des Immobilienkonzerns Adler Group notierten nach Bestätigung der Prognose für das laufende Geschäftsjahr zuletzt leicht schwächer.

Kion profitierten im MDax mit plus 0,5 Prozent von einer positiven Einschätzung der französischen Großbank Societe Generale (SocGen), die die Papiere des Staplerherstellers von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 70 auf 112 Euro angehoben hatte. Kion sei im Markt für Lagerautomatisierung attraktiv positioniert, hieß es.

@ dpa.de

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