MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Die Nervosität der Anleger angesichts der Ungewissheit in puncto hoher Inflation wird größer.

23.11.2021 - 10:19:26

Frankfurt Eröffnung: Inflationssorgen drücken Dax 16 000 Punkte. Der Dax verlor 1,53 Prozent auf 35 117,52 Zähler.

mit minus 6,4 Prozent und jene von Synlab mit minus 10,6 Prozent von Platzierungen durch Großaktionäre betroffen.

Im Falle von Thyssenkrupp halbierte Großaktionär Cevian seinen Anteil an dem Konzern fast auf 7,9 Prozent. Für den Jefferies-Analysten Alan Spence stellt sich nun die Frage, was aus den restlichen Anteilen wird.

Beim Laborspezialisten Synlab wurden laut der Nachrichtenagentur Bloomberg zehn Millionen Anteile von mehreren Großaktionären zu einem Kurs von 22,15 Euro veräußert. Das ist ein Abschlag von etwa zehn Prozent auf den Vortagesschlusskurs von 24,60 Euro.

Delivery Hero gab derweil rund 600 000 neue Aktien aus für ein Belegschaftsaktienprogramm, was aber nur 0,24 Prozent des Grundkapitals entspricht. Die Aktien fielen am Dienstag um rund zwei Prozent, waren zuletzt angesichts der Corona-Lockdown-Sorgen aber auch stark gelaufen.

Ganz anders war das Bild bei der Aareal Bank. Mit einem Kurssprung um vier Prozent waren sie Klassenbester im SDax. Die Finanzinvestoren Advent und Centerbridge machen nach den Sondierungsgesprächen ernst mit einem Übernahmeangebot. Sie wollen für den Immobilienfinanzierer 29 Euro je Aktie in bar zahlen. Diesen Preis übertraf die Aktie sogar leicht mit zuletzt 29,22 Euro.

Um 1,6 Prozent bergauf ging es ansonsten noch für die Aktien von Dermapharm, weil die Analysten von Berenberg in dem Pharmakonzern und Biontech-Partner einen Profiteur der aktuell gefragten Booster-Impfungen sehen. Analystin Charlotte Friedrichs glaubt daran, dass die Einnahmen aus der Vakzin-Produktion 2022 im Jahresvergleich um mehr als die Hälfte steigen können.

Im MDax waren ansonsten noch die Papiere von Aroundtown eine positive Ausnahme, die nach einer Kaufempfehlung durch die Societe Generale an der MDax-Spitze um 2,1 Prozent anzogen. Analyst Ben Richford blickt in der Studie optimistischer auf die Aktivitäten im Bereich Büroimmobilien. Für Grand City Properties gab die französische Bank derweil ihre Kaufempfehlung auf, hier verloren die Papiere 0,6 Prozent an Wert.

@ dpa.de

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