DAX, DE0008469008

FRANKFURT - Die Kapitalmarktzinsen und die Quartalsberichte von Großkonzernen dürften in der neuen Börsenwoche über Wohl und Wehe an den Aktienmärkten bestimmen.

14.01.2022 - 15:47:27

WOCHENAUSBLICK: Märkte könnten mit Zinsängsten schief liegen. Die Erwartung steigender Leitzinsen in den USA und ein absehbares Ende der jahrelangen Geldschwemme hatten die Rally an den Börsen zuletzt abgewürgt. Doch es mehren sich die Stimmen, wonach die Finanzmärkte mit einem Anziehen der geldpolitischen Schraube durch die US-Notenbank (Fed) durchaus gut leben können.

tat sich zuletzt an der runden Marke von 16 000 Punkten sichtlich schwer. Das dürfte neben der Pandemie und den Zinsen auch damit zu tun haben, dass in den kommenden Wochen die Unternehmen über das Schlussquartal 2021 berichten und Ausblicke für den weiteren Jahresverlauf geben. In der neuen Woche setzen noch die großen US-Banken Goldman Sachs , Bank of America und Morgan Stanley die Akzente. Auf die bereits veröffentlichten Quartalsberichte von JPMorgan und der Citigroup reagierten Anleger mit Aktienverkäufen. Mit dem Bergwerkskonzern Rio Tinto , dem Chip-Ausrüster ASML und Alstom finden sich in der neuen Woche auch erste europäische Großkonzerne auf der Agenda.

Trotz Zinsängsten und der starken Ausbreitung von Omikron schlage sich die Wirtschaft gut, schreibt Marktexperte Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. "Die Unternehmensberichte zum vierten Quartal dürften das widerspiegeln". Laut Harsh Tibrewala, Stratege bei Credit Suisse , prognostizieren Analysten für das Schlussviertel 2021 einen Anstieg der Ergebnisse weltweit auf Jahressicht um "robuste 23,5 Prozent". Die Glanzpunkte dürften voraussichtlich die Sektoren Energie, Industrie, Rohstoffe und Gesundheit setzen./bek/ck/he

Von Benjamin Krieger, dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

DAX-FLASH: Dax hält sich über 14 000 Punkten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Feiertag Christi Himmelfahrt rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,12 Prozent im Plus auf 14 025 Punkte. FRANKFURT - Der Dax dürfte sich am Donnerstag mit etwas Rückenwind von der Wall Street zunächst über der Marke von 14 000 Punkten halten. (Boerse, 26.05.2022 - 07:02) weiterlesen...

DAX-FLASH: Deutliche Kursgewinne erwartet. Der Broker IG taxierte den Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor Handelsbeginn gut ein Prozent höher auf 14 067 Punkte. FRANKFURT - Mit deutlichen Gewinnen dürfte der Dax am Mittwoch in den Handel starten. (Boerse, 25.05.2022 - 06:54) weiterlesen...

DAX-FLASH: Rückschlag nach Erholung - Abwärtstrend noch intakt. Der tags zuvor schon geknackt geglaubte Abwärtstrend seit Anfang Januar bleibt damit intakt, und auch die 50-Tage-Linie fungiert weiter als Kursbremse. FRANKFURT - Der Dax kann seine Erholung am Dienstag wohl nicht fortsetzen: Der Broker IG taxierte den Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor Handelsbeginn etwa ein halbes Prozent tiefer auf 14 100 Punkte. (Boerse, 24.05.2022 - 06:25) weiterlesen...

DAX-FLASH: Dax steigt wohl wieder über 14100 Punkte - Abwärtstrend wackelt. Der Broker IG taxierte den Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor Handelsbeginn gut ein Prozent höher auf 14 130 Punkte. Den seit Anfang Januar vorherrschenden Abwärtstrend sowie die 50-Tage-Linie hatte der Dax in der Vorwoche bereits kurzzeitig überschritten. Am Wochenhoch von 14 226 Punkten waren die Käufe jedoch abgeebbt, und er fiel wieder darunter zurück. FRANKFURT - Mit einem starken Wochenstart gerät der Abwärtstrend im Dax weiter ins Wanken. (Boerse, 23.05.2022 - 06:48) weiterlesen...

WOCHENAUSBLICK: Sorge um mögliche Rezession bestimmt die Woche. Während bei den Unternehmen nur noch wenige Nachzügler ihre Bücher öffnen, rücken Daten aus der Konjunktur in den Fokus. Analysten erwarten dabei wenig positive Signale für den Kapitalmarkt. Der nächste "Daten-Blues" rolle an, warnte Robert Greil von der Privatbank Merck Finck. FRANKFURT - In dieser Woche dürften die Rezessionssorgen die Bewegungen am Kapitalmarkt bestimmen. (Boerse, 23.05.2022 - 05:49) weiterlesen...

ANALYSE/Experten: Börsen könnten Risiken trotzen - Rezessionsgefahr aber akut. Dies setze aber insbesondere voraus, dass die Geldpolitik nicht zu sehr gestrafft werde und die Wirtschaft der Eurozone nicht im Zuge eines Lieferstopps von russischem Erdgas in die Rezession rutsche. Dann könnte der Rückenwind von der Konjunktur die Aktienmärkte stützen. STUTTGART - Trotz vielfältiger Belastungsfaktoren sehen Experten noch leichtes Erholungspotenzial an den Börsen. (Boerse, 20.05.2022 - 16:58) weiterlesen...