MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Die hohen Schwankungen am Aktienmarkt seit dem Auftauchen der neuen Coronavirus-Variante Omikron setzen sich am Donnerstag fort.

02.12.2021 - 14:59:25

Aktien Frankfurt: Omikron-Unsicherheit belastet und sorgt weiter für Volatilität. Nach seiner deutlichen Vortageserholung ging es für den deutschen Leitindex Dax der mittelgroßen Werte sank um 2,17 Prozent auf 33 584,13 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone verlor 1,9 Prozent.

und Zalando wurden am Donnerstag verkauft, Delivery Hero sackten als Schlusslicht im Dax um 7,3 Prozent ab.

Ein Bericht über eine offenbar nachlassende Nachfrage nach dem neuen iPhone von Apple belastete zudem Papiere von Halbleiterunternehmen und Apple-Zulieferern. Infineon verloren 4,6 Prozent.

Nach Bekanntgabe der Prognosen fielen im MDax die Anteile des Immobilienportal-Betreibers Scout24 auf ein Tief seit April 2020. Zuletzt belief sich das Minus auf 8,3 Prozent. Laut JPMorgan-Analyst Marcus Diebel ist die Prognose für das operative Ergebnis 2022 eher schwach und liegt unter seiner bisherigen Annahme. Die mittelfristigen Ziele nannte Diebel aber ermutigend.

Der Kurs von Teamviewer sank nochmals auf ein Rekordtief, zuletzt büßten die Titel 6,4 Prozent ein. Der Softwarehersteller muss im Zuge der in drei Wochen anstehenden Veränderungen in den großen europäischen Indizes den breit gefassten Stoxx Europe 600 verlassen. Er teilt dieses Schicksal mit dem Immobilienkonzern Grand City Properties und dem Online-Händler für Haustiefbedarf Zooplus . Sie werden von Montag, 20. Dezember an, nicht mehr in dem Index notiert sein. Der Abstieg von Teamviewer folgt auf den starken Kursverfall der vergangenen Monate, nachdem das Unternehmen seine hochgesteckten Wachstumsambitionen deutlich zusammengestutzt hatte.

Aktienumstufungen bewegten am Donnerstag insbesondere die Titel von Dürr , Krones und S&T . Bei den Papieren des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers Krones und dem Anlagenbauer Dürr rät die Deutsche Bank nun zum Kauf. Krones verteuerten sich um 2,2 Prozent, Dürr sogar um sieben Prozent. Die Aktien des IT-Unternehmens S&T bekamen mit plus 2,6 Prozent Rückenwind von einer Kaufempfehlung des Analysehauses Stifel. Continental verloren 2,7 Prozent. Die britische Investmentbank Barclays stufte die Papiere des Autozulieferers auf "Underweight" ab.

Thyssenkrupp lieferten Aussagen des Industrie- und Stahlkonzerns anlässlich seines Investorentages nicht lange Rückwind. Bereits im späten Vormittagshandel drehten die Titel ins Minus, zuletzt standen sie fast vier Prozent tiefer. Ein Börsianer lobte zwar die mittelfristig angestrebte Ergebnismarge vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten sowie den angepeilten positiven Free Cashflow vor Übernahmen. Einige Analysten betonten aber, dass es nichts Neues zum geplanten Börsengang der Wasserstoffsparte Uhde gegeben habe. Zuletzt teilte Thyssenkrupp noch mit, dass die Investitionen nicht auf dem aktuellen Niveau bleiben dürften und Zukäufe erst in Zukunft wieder Thema sein könnten.

Der Euro kostete zuletzt 1,1333 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1314 Dollar festgesetzt.

Am deutschen Anleihemarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,42 Prozent am Vortag auf minus 0,45 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,14 Prozent auf 145,46 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,15 Prozent auf 172,84 Zähler./ajx/jha/

Von Achim Jüngling, dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Frankfurt: Dax macht etwas Boden gut. Frische Konjunkturdaten haben einen moderat positiven Einfluss auf die Kurse. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn trotz der grassierenden Omikron-Welle verbessert. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, stieg von Dezember auf Januar erstmals wieder seit Mitte des vergangenen Jahres. Analysten hatten mit einer Eintrübung gerechnet. FRANKFURT - Nach dem Kurssturz zum Wochenstart hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag ein wenig gefangen. (Boerse, 25.01.2022 - 12:09) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Eröffnung: Stabilisierungsversuch nach Einbruch. Für ein wenig bessere Laune sorgte die beeindruckende Erholung an der Wall Street am Vorabend. Es sei definitiv positiv, dass nach so einem Kurseinbruch Kaufinteresse besteht, betonte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Solange immer wieder Käufer in den Markt kommen, ist ein Durchfallen nach unten weiterhin sehr unwahrscheinlich." Insgesamt bleibt die Stimmung aber angeschlagen. FRANKFURT - Nach dem Kurssturz zu Wochenbeginn hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag mit Kursgewinnen eröffnet. (Boerse, 25.01.2022 - 09:51) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax auf Stabilisierungskurs nach Einbruch. Für bessere Laune sorgt die beeindruckende Wende an der Wall Street am Vorabend, die allerdings in Asien keine Wirkung zeigte. Eine Stunde vor dem Xetra-Start signalisierte der X-Dax als Indikator für den Leitindex Dax wird ein Anstieg um rund 1,7 Prozent erwartet. FRANKFURT - Nach dem Kurssturz zu Wochenbeginn zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt am Dienstag eine moderate Erholung ab. (Boerse, 25.01.2022 - 08:16) weiterlesen...

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax bleibt unter Druck FRANKFURT (dpa-AFX) (Boerse, 25.01.2022 - 07:30) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Schluss: Dax sackt kurz unter 15 000 Punkte. Die Anleger sind im bereits stark angeschlagenen Börsenumfeld zunehmend nervöser, denn in den USA könnte die Notenbank (Fed) am Mittwoch Aussagen zum Ausmaß und Tempo bevorstehender Leitzinsanhebungen machen. Zudem spitzt sich aktuell der Ukraine-Konflikt gefährlich zu, in dem auch die USA und die Europäische Union Position bezogen haben und eine wichtige Rolle spielen. Das sorgte am Montagnachmittag auch an der Wall Street für deutliche Verluste und zog den Dax erstmals wieder seit Anfang Oktober 2021 kurzzeitig unter 15 000 Punkte. FRANKFURT - Die steile Talfahrt am deutschen Aktienmarkt hat sich zum Wochenstart mit Tempo fortgesetzt. (Boerse, 24.01.2022 - 18:24) weiterlesen...

Aktien Frankfurt: Zinsängste und Ukraine-Konflikt vergraulen Anleger. Der Dax verlor am Montag zuletzt 3,57 Prozent auf 32 440,83 Zähler. FRANKFURT - Die Furcht vor zunehmenden geopolitischen Spannungen und steigenden Zinsen hat den Anlegern am deutschen Aktienmarkt den Wochenauftakt verhagelt. (Boerse, 24.01.2022 - 15:01) weiterlesen...