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FRANKFURT - Die Geldflut der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag unter den Aktienanlegern für zufriedene Gesichter gesorgt.

12.09.2019 - 18:12:46

Aktien Frankfurt Schluss: Feuerwerk der Geldpolitik bringt weitere Gewinne. Der Dax ging es am Donnerstag um 0,38 Prozent auf 26 182,54 Punkte hoch.

verloren gut 1 Prozent, jene der Commerzbank aber legten um knapp ein halbes Prozent zu.

Beim Autobauer VW wurden die Anleger am Morgen zunächst von einem Bericht des Rundfunksenders SWR über weitere Abgasmanipulationen beunruhigt, der später vom Konzern dementiert wurde. Dem entgegen stand aber eine optimistische Analystenstudie der Barclays-Bank. Analystin Dorothee Cresswell sieht die Wolfsburger beim Trend zur E-Mobilität als den "am besten positionierten" Hersteller in Europa an. Letztlich gewann die VW-Aktie in einem ungebrochen guten Branchenumfeld 0,7 Prozent hinzu.

Auch anderswo bewegten Analystenkommentare die Kurse, im Falle von Beiersdorf aber negativ mit einem Minus von 0,6 Prozent. Analyst Alan Erskine von der Credit Suisse begründete seine Abstufung der Papiere auf "Underperform" damit, dass der Markt hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit und der Ausschüttungspolitik zu optimistisch sei.

Im MDax büßten die Anteile von Knorr-Bremse nach der Zahlenvorlage 0,4 Prozent ein. Umsatz und operativer Gewinn des Bremsen-Spezialisten für Züge und Lkw wuchsen trotz eines schwieriger werdenden Umfelds im ersten Halbjahr 2019 kräftig weiter. Analysten monierten allerdings den schwachen Auftragseingang.

Unter den Kleinwerten im SDax wurden die Papiere von SGL Carbon mit einem Kursrutsch um 7 Prozent zum größten Verlierer. Christian Obst von der Baader Bank sieht in dem Kohlenstoffspezialisten nach wie vor eine riskante Wette, er empfiehlt die Papiere weiter zum Verkauf.

Jungheinrich dagegen setzten ihre Rally fort, indem sie sich mit einem Anstieg um 3,3 Prozent unter die Top-Werte im SDax mischten. Analystin Katie Self von Morgan Stanley sieht in dem Gabelspaplerkonzern ein nahezu perfektes Anlagevehikel, um von einer wachsenden Industrieproduktion zu profitieren.

Die gute Stimmungslage an den Aktienmärkten hielt nach der EZB europaweit an. Der EuroStoxx 50 ging 0,63 Prozent höher bei 3538,86 Punkten aus dem Handel. In Paris stieg der Leitindex Cac 40 um 0,44 Prozent, während der Londoner FTSE 100 immerhin knapp zulegen konnte. In New York lag der Dow Jones Industrial zum Xetra-Schluss mit 0,3 Prozent im Plus.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite unter dem Eindruck der EZB-Entscheide von minus 0,55 Prozent am Mittwoch auf minus 0,58 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,14 Prozent auf 146,40 Punkte. Der Bund-Future fiel um 0,32 Prozent auf 173,60 Punkte.

Der Euro wurde vorübergehend von dem EZB-Maßnahmenpaket belastet, drehte dann aber auf. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt höher mit 1,1075 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0963 (Mittwoch: 1,1003) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9122 (0,9088) Euro./tih/stw

Von Timo Hausdorf, dpa-AFX

@ dpa.de

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