Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt ziehen sich am Dienstag nach einem rekordhohen Jahresauftakt zurück.

05.01.2021 - 15:11:28

Aktien Frankfurt: Anleger ziehen nach Rekord die Handbremse an. Der Dax mit seinen mittelgroßen deutschen Unternehmen ein Plus von 0,20 Prozent auf 31 012,64 Punkte.

nochmals leichte Verluste ab. Anleger meiden dort neuerdings die Unsicherheit wegen der Wahlen im US-Bundesstaat Georgia. Diese gelten als entscheidend für die künftigen Machtverhältnisse im einflussreichen US-Senat.

Als Bremse hierzulande gelten aber auch die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise. Die in den vergangenen Wochen spürbare Impfstoff-Euphorie weicht derzeit wegen dem Infektionsgeschehen wieder etwas der Sorge, dass verlängerte Maßnahmen der Wirtschaft noch länger zusetzen werden. In Deutschland zeichnet sich eine Fortsetzung des Lockdowns bis mindestens Ende Januar ab. In England sollen künftig wieder weitreichende Ausgangsbeschränkungen gelten.

Laut Marktbeobachter Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets hat der Aktienmarkt für einen Weg aus der Pandemie schon viel vorweg genommen und so stelle sich die Frage, ob ein Einstieg auf Rekordniveau für Anleger noch angebracht ist. Er sieht den Dax nun am Scheideweg - entweder mit einer möglichen Korrektur oder nach dem Muster der vergangenen Monate, wonach kurze Schwächen nur eine Gegenbewegung im intakten Aufwärtstrend darstellen.

Im Dax waren vor diesem Hintergrund eher Aktien aus defensiven Branchen wie etwa Medizin oder Immobilien gefragt. Aus der Gesundheitsbranche stiegen Fresenius und FMC um mehr als ein Prozent, gefolgt von Vonovia und den Pharmakonzernen Bayer und Merck mit Anstiegen von etwa einem halben Prozent.

Bei Continental half es nicht nachhaltig, dass sich JPMorgan in einer Branchenstudie optimistischer zu dem Autozulieferer äußerte. Nach anfänglich deutlichen Gewinnen drehten die Aktien mit einem Prozent ins Minus. Geprägt von den konjunkturellen Sorgen wendete sich das Stimmungsbild im ganzen europäischen Autosektor zum Negativen. Bei anderen Branchenunternehmen wie BMW äußerte sich JPMorgan nun ohnehin vorsichtiger, hier rutschten die Aktien um 1,7 Prozent ab.

Angesichts des wohl verlängerten Lockdowns mauserten sich die Aktien von Hellofresh im MDax zum Spitzenreiter. Mit einem Anstieg um vier Prozent wurden die Papiere erstmals zu mehr als 65 Euro gehandelt. Der Anbieter von Kochboxen gilt seit langem als großer Profiteur der krisenbedingten Schließung von Restaurants. Ähnliches gilt für den Essenslieferanten Delivery Hero , dessen Papiere im Dax um 2,1 Prozent nach oben folgten.

Hinten im Leitindex lagen aber die RWE -Aktien, die nach ihrer Vortagsrally auf ein Hoch seit 2012 um zwei Prozent sanken. Versorger wurden am Dienstag bei Anlegern europaweit vom Wunschzettel gestrichen. Die Aktien von Eon waren im deutschen Leitindex ein ähnlich großer Verlierer wie RWE.

Gesprächsstoff lieferte noch der mit Manipulationsvorwürfen konfrontierte Leasingspezialist Grenke , dessen vorgestellte Neugeschäftszahlen nicht zu einem Befreiungsschlag wurden. Die Aktien verloren im SDax 3,4 Prozent.

Ansonsten sorgen auch im Kleinwertebereich Analystenkommentare für Bewegung. Die 2,3 Prozent schwächeren Titel des Nutzfahrzeugzulieferers Jost Werke wurden belastet von gleich zwei Abstufungen durch die Analysten von JPMorgan und Stifel Europe. Auf dem jüngsten Hoch seit März 2018 vermissen die Experten jeweils weiteres Aufwärtspotenzial.

Die Aktien von Nordex dagegen setzten ihre Rally mit plus 4,5 Prozent und einem Hoch seit 2016 fort. Benjamin Heelan von der Bank of America rechnet 2021 im Windkraftsektor mit einem weiteren starken Jahr und sprach den Nordex-Aktien daher eine Kaufempfehlung aus. Mit einem Kursziel von 32 Euro sieht er 40 Prozent Luft nach oben.

Der Euro kostete zuletzt 1,2267 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,2296 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,60 Prozent am Vortag auf minus 0,59 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,05 Prozent auf 146,39 Punkte. Der Bund-Future gab leicht um 0,06 Prozent auf 178,17 Punkte nach./tih/jha/

Von Timo Hausdorf, dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Frankfurt Schluss: Späte Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende. Börsianer sprachen am Freitag von einer Konsolidierung nach dem starken Jahresauftakt, die sich auch an der Leitbörse in New York zeigte. Es hieß, Anleger scheuten nach der Rekordrally des Dax bis über 14 100 Punkte neue Risiken wegen der weiterhin grassierenden Corona-Pandemie und der Diskussion über eine zeitnahe Verschärfung von Restriktionen. FRANKFURT - Die Anleger haben sich am Ende einer bis dahin zögerlichen Börsenwoche bei deutschen Aktien doch noch für Gewinnmitnahmen entschieden. (Boerse, 15.01.2021 - 18:13) weiterlesen...

Aktien Frankfurt: Pandemie belastet auch zum Wochenende. Die nach wie vor hohen Corona-Infektionszahlen und -Todesfälle sorgen unter Anlegern für Vorsicht. Der Leitindex Dax gab am späten Vormittag um 0,4 Prozent auf 13 932 Punkte nach. Auf Wochensicht steht somit ein Minus von knapp einem Prozent zu Buche. FRANKFURT - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Freitag für Gewinnmitnahmen auf hohem Kursniveau entschieden. (Boerse, 15.01.2021 - 14:44) weiterlesen...

Frankfurt Eröffnung: Pandemie belastet zum Wochenende. Die Aussicht auf ein weiteres, billionenschweres Konjunkturpaket in den USA bewegte die Investoren nicht mehr zu neuen Käufen, denn man hatte mit diesem gerechnet. Der Leitindex Dax gab im frühen Handel um 0,36 Prozent auf 13 938 Punkte nach. Auf Wochensicht steht somit ein Minus von knapp einem Prozent zu Buche. Am Freitag vor einer Woche war der Dax auf ein Rekordhoch deutlich über 14 000 Zähler gestiegen. FRANKFURT - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Freitag zurückgehalten. (Boerse, 15.01.2021 - 09:38) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Eröffnung: US-Hilfspaket treibt nicht mehr und Corona belastet. Auch die Aussicht auf ein weiteres, billionenschweres Konjunkturpaket in den USA scheint die Investoren nicht mehr zu Aktienkäufen zu bewegen, denn es war bereits erwartet worden. Der Leitindex Dax gab in den ersten Handelsminuten um 0,54 Prozent auf 13 913 Punkte nach. Auf Wochensicht steht somit ein Minus von rund einem Prozent zu Buche. Am Freitag vor einer Woche war der Dax auf ein Rekordhoch deutlich über 14 000 Zähler gestiegen. FRANKFURT - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Freitag zurückgehalten. (Boerse, 15.01.2021 - 09:10) weiterlesen...

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Anleger werden vorsichtiger FRANKFURT (dpa-AFX) (Boerse, 15.01.2021 - 07:30) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Schluss: Aussicht auf US-Konjunkturhilfe stimmt zuversichtlich. Der Dax haderte mit der runden Marke von 14 000 Punkten, kletterte mehrmals darüber, blieb aber zum Handelsschluss mit plus 0,35 Prozent auf 13 988,70 Punkte etwas darunter. FRANKFURT - Die Aussicht auf ein großes, billionenschweres US-Konjunkturhilfspaket zur Bewältigung der Pandemie hat am Donnerstag die Aktien-Anleger bei Laune gehalten. (Boerse, 14.01.2021 - 18:13) weiterlesen...