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FRANKFURT - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Freitag zwischen Risikoscheu und Zuversicht kaum entscheiden können.

13.11.2020 - 14:54:29

Aktien Frankfurt: Dax kaum verändert - Mut und Risikoscheu halten sich die Waage. Einerseits tendierten sie dazu, vor dem Wochenende lieber auf Nummer sicher zu geben und die Finger von Aktien zu lassen. Andererseits lieferten trotz weltweit steigender Corona-Infektionszahlen freundlich erwartete US-Börsen neue Kaufimpulse.

der 60 mittelgroßen Werte legte am Freitag um 0,35 Prozent auf 28 432,17 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,10 Prozent vor.

Aktuell werde auf Fakten geschaut, kommentierte Marktbeobachter Timo Emden. Die Börsen müssten sich daher weiterhin mit der Viruskrise auseinandersetzen, denn nach wie vor stelle sich die Frage, wie wirksam der bereits hochgejubelte Impfstoff tatsächlich sei und wie rasch durchgeimpft werden könne. Und während die Notenbanken Fed und EZB unermüdlich weitere Hilfen für die gebeutelte Wirtschaft bereitstellten, seien die wirtschaftlichen Schäden bislang nicht absehbar.

Im Dax und SDax ging es mit Quartalsbilanzen weiter. Das Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen legte zwar laut Analysten etwas besser als allgemein erwartete Neunmonatszahlen vor, dennoch drehten die Aktien im Handelsverlauf ins Minus. Zuletzt verloren sie 0,7 Prozent. Allerdings sind sie seit Jahresbeginn vergleichsweise sehr gut gelaufen. Aktuell steht ein Plus von 16,5 Prozent zu Buche, während der Dax seither 1,5 Prozent eingebüßt hat.

Im Nebenwerte-Index waren die Papiere von Tele Columbus Schlusslicht mit minus 4,7 Prozent. Der Kabelnetzbetreiber sieht sich bei den Jahreszielen auf Kurs, die Quartalszahlen selbst kamen bei den Aktionären allerdings nicht gut an.

Das Geschäft des auf Einkaufscenter spezialisierten Immobilieninvestors Deutsche Euroshop erholte sich im Sommer indes kräftig vom Corona-Schock der ersten Jahreshälfte. Unter dem Strich stand auch wieder ein Gewinn, was den Aktien ein Plus von 4,1 Prozent bescherte. Der Autozulieferer Stabilus gab neben detaillierten Zahlen zudem einen Ausblick auf das restliche Jahr. Ein Händler nannte die Umsatzerwartung "ok", bemängelte aber zugleich, dass die Prognose für die bereinigte operative Ertragskraft unter den Erwartungen liege.

Der Euro stieg und wurde am frühen Nachmittag mit 1,1815 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1791 Dollar festgesetzt.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,51 Prozent am Vortag auf minus 0,55 Prozent, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte. Der Rentenindex Rex stieg um 0,15 Prozent auf 145,89 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,07 Prozent auf 175,09 Punkte zu./ck/mis

Von Claudia Müller, dpa-AFX

@ dpa.de

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