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FRANKFURT - Der sich wieder verschärfende US-chinesische Konflikt sowie neue Sorgen rund um die Corona-Pandemie haben den Dax am Freitag erstmals seit dem Wochenbeginn unter die Marke von 13 000 Punkten gedrückt.

24.07.2020 - 15:05:00

Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwacher Handelsstart signalisiert Wochenverlust. Kurz nach dem Börsenauftakt gab der deutsche Leitindex um 1,80 Prozent auf 12 867,58 Punkte nach. Nach drei Gewinnwochen in Folge, in denen er insgesamt um knapp sechseinhalb Prozent gestiegen war, steuert der Dax damit nun auf einen Wochenverlust von 0,4 Prozent zu.

gab um 1,43 Prozent nach.

"Zuletzt hatten die Anleger die Pandemie aus ihren Köpfen verbannt", doch nun sei Covid-19 einmal mehr auf die Börsenbühne zurückgekehrt, kommentierte IG-Marktanalyst Christian Henke unter Verweis auf den am Vortag veröffentlichten Anstieg der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Zudem warnen auch Frankreich und Spanien aktuell wieder vor zunehmenden Corona-Fällen. Hinzu kam Chinas Reaktion auf die bevorstehende Schließung eines chinesischen Konsulats in Houston (Texas). China forderte nun die USA auf, ihre diplomatische Vertretung in der Stadt Chengdu zu schließen.

Nach kräftigen Verlusten im US-Technologiesektor am Vorabend sowie Quartalszahlen des Chipgiganten Intel standen auch hierzulande Tech-Aktien unter Druck. Zwar verlieh der Ausbau von Rechenzentren in der Corona-Krise Intel kräftig Schub, doch der Ausblick auf das dritte Quartal enttäuschte ebenso wie erneute Verschiebung der 7-Nanometer-Chip-Generation. Diese soll nun erst Ende 2022 auf den Markt kommen, was ein Jahr später wäre als ursprünglich anvisiert. Die Aktie gab im vorbörslichen US-Handel bereits kräftig nach und zog auch Infineon und SAP nach unten. Infineon büßten 4,6 Prozent ein und SAP 3,7 Prozent.

Delivery Hero sackten im MDax um 6,2 Prozent ab. Der Essenslieferdienst, der gute Chancen auf einen Dax-Aufstieg hat und dies womöglich bereits im August, kann keine Aussagen darüber machen, wann ihm der Sprung in die Gewinnzone gelingen könnte. Auf die Frage des "Handelsblatts" (Freitagausgabe), wann das Unternehmen profitabel werde, antwortete Firmenchef Niklas Östberg: "Ich weiß es wirklich nicht. Als ich letztes Mal ein Datum genannt habe, habe ich mich geirrt."

Die Aktien des Chemikalienhändlers Brenntag behielten nach besser als erwarteten Quartalszahlen ihren Kurs in Richtung des Rekordhochs von etwas über 59 Euro im Jahr 2015 bei. Gegen Mittag gewannen sie 2,1 Prozent auf 54,80 Euro. Die US-Investmentbank Goldman Sachs lobte die klar überbotenen Schätzungen. Die Zahlen belegten die Robustheit des Geschäftsmodells in einer konjunkturell schwierigen Zeit, hieß es.

Die Anteilsscheine der Corona-Krisengewinnerin Shop Apotheke gaben nach deutlich angehobenen Jahreszielen zuletzt um 3,3 Prozent nach. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen, nachdem die Aktie kurz nach dem Handelsstart noch ein neues Rekordhoch bei etwas über 147 Euro markiert hatte. Mit einem fulminanten Kursgewinn von immer noch fast 225 Prozent seit Jahresbeginn ist das Papier der Favorit im SDax .

Die Aktien des Index-Neulings Atoss Software , im Juni gegen MLP ausgetauscht, gewannen 2,4 Prozent. Der Hersteller von Personalmanagement-Software profitierte im ersten Halbjahr angesichts der Corona-Krise von einer hohen Nachfrage nach seiner Software.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,51 Prozent am Vortag auf minus 0,49 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,14 Prozent auf 145,30 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,31 Prozent auf 176,21 Punkte.

Der Euro wurde zuletzt mit 1,1607 US-Dollar gehandelt. Über diese Marke, die die Gemeinschaftswährung am Donnerstagabend bereits übersprang, war sie seit Herbst 2018 nicht mehr geklettert. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1569 Dollar festgesetzt./ck/mis

Von Claudia Müller, dpa-AFX

@ dpa.de

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