Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der historische Einbruch der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal und schwache GeschÀftsahlen unter anderem von Volkswagen haben den Dax am Donnerstag auf Talfahrt geschickt.

30.07.2020 - 12:13:27

Aktien Frankfurt: Dax geht in die Knie - Konjunktursorgen und VW-Zahlen belasten. Nach seinem bis zur Wochenmitte recht lethargischen Verlauf bĂŒĂŸte der deutsche Leitindex bis zum Mittag 2,20 Prozent auf 12 539,59 Punkte ein. Dies ist das niedrigste Niveau seit Mitte Juli.

verlor 1,5 Prozent.

Die deutsche Wirtschaft hat auf dem Höhepunkt der Corona-Krise einen noch nie da gewesenen Einbruch erlebt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im zweiten Quartal gegenĂŒber dem Vorquartal um 10,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Es war der stĂ€rkste RĂŒckgang seit Beginn der vierteljĂ€hrlichen BIP-Berechnungen im Jahr 1970. Bereits zum Jahresanfang war die Wirtschaftsleistung deutlich gesunken. Europas grĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft steckt in einer tiefen Rezession.

Ralf Umlauf, Analyst der Landesbank Helaba, Ă€ußerte sich skeptisch: "Zwar verbessern sich Stimmungsindikatoren und realwirtschaftliche Daten seit einigen Monaten wieder deutlich, fĂŒr das Gesamtjahr 2020 wird dennoch mit einem sehr großen Minus beim Bruttoinlandsprodukt zu rechnen sein. DarĂŒber hinaus schwebt das Damoklesschwert der zweiten Infektionswelle vor allem ĂŒber der Entwicklung der internationalen Konjunktur."

Im Dax sackten die Vorzugsakten von Volkswagen um rund fĂŒnf Prozent ab. Der Autobauer rutschte in der Corona-Krise tief in die roten Zahlen und will nun weniger an die AktionĂ€re ausschĂŒtten als zunĂ€chst gedacht. Schlechter im Leitindex waren nur noch Wirecard mit einem Minus von mehr als acht Prozent. Die Papiere des insolventen Zahlungsdienstleisters sind inzwischen zu einem kurzfristigen Spekulationsobjekt geworden.

Stark unter Druck standen ebenfalls die Anteilsscheine von HeidelbergCement , die gut vier Prozent einbĂŒĂŸten. Dem Baustoffkonzern haben im zweiten Quartal hohe Abschreibungen einen Milliardenverlust eingebrockt. Wegen der Coronavirus-Pandemie gab das Unternehmen zudem weiterhin keine Ziele fĂŒr das laufende Jahr aus, was am Markt nicht gut ankam.

Auch die nach dem Corona-Crash sehr stark gelaufenen Papiere der Deutschen Börse konnten sich dem AbwĂ€rtssog am Gesamtmarkt nicht entziehen und fielen um fast vier Prozent. Die GeschĂ€ftszahlen des Börsenbetreibers hĂ€tten zwar den Erwartungen in etwa entsprochen, sagte ein HĂ€ndler. Weil positive Überraschungen aber ausgeblieben seien, hĂ€tten die Anleger nun Kasse gemacht.

Am MDax-Ende brachen die Aktien von Grenke um mehr als acht Prozent ein. "Die Zahl der sĂ€umigen Zahlungen hatte sich im April verdoppelt und zu einem Anstieg der Risikovorsorge fĂŒr laufende Vertragsbeziehungen gefĂŒhrt", hieß es von dem Finanzdienstleister.

Im Nebenwerte-Index SDax ragten die Anteilsscheine von Krones mit einem Minus von rund elf Prozent negativ heraus. Der AbfĂŒll- und Verpackungsanlagenhersteller war wegen der Corona-Krise im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht./la/mis

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Frankfurt Schluss: Dax dank Wall Street erneut ĂŒber 13 000 Punkte. Dabei schlossen sich die Investoren den positiven US-Börsen an. Die Hoffnungen auf den Durchbruch in den Diskussionen um ein US-Hilfspaket und die damit verbundene konjunkturelle Zuversicht hĂ€tten den deutschen Leitindex zurĂŒck ĂŒber die runde HĂŒrde gehievt, kommentierte Marktexperte Timo Emden von Emden Research. FRANKFURT - Dem Dax ist am Mittwoch nach einem zunĂ€chst recht lustlosen Handelsverlauf doch noch der Sprung ĂŒber die wichtige Marke von 13 000 Punkten geglĂŒckt. (Boerse, 12.08.2020 - 18:12) weiterlesen...

Aktien Frankfurt: Dax bleibt lustlos - US-Konjunkturpaket offen. Mit ein Grund fĂŒr die Lethargie ist laut Börsianern die noch immer fehlende Einigung in der US-Politik auf ein weiteres Konjunkturprogramm in der Corona-Krise. FRANKFURT - Schwunglos prĂ€sentiert sich der Dax auch am Mittwochnachmittag. (Boerse, 12.08.2020 - 14:25) weiterlesen...

Aktien Frankfurt: Dax lustlos unter 13 000 Punkten - US-Konjunkturpaket offen. Mit ein Grund fĂŒr die Lethargie ist laut Börsianern die noch immer fehlende Einigung in der US-Politik auf ein weiteres Konjunkturprogramm in der Corona-Krise. Gegen Mittag gab der deutsche Leitindex um 0,06 Prozent auf 12 939,18 Punkte nach. Ohne neue Impulse dĂŒrfte dem Dax eine RĂŒckeroberung der 13 000 Punkte schwer fallen. Die runde Marke hatte er am Vortag nach fast drei Wochen zeitweise wieder ĂŒbersprungen. HĂ€ndler sprechen schon von einem möglichen Fehlausbruch, sehen also auch das Risiko eines RĂŒckschlages. FRANKFURT - Schwunglos prĂ€sentiert sich der Dax zur Wochenmitte. (Boerse, 12.08.2020 - 11:37) weiterlesen...

Frankfurt Eröffnung: Schwunglos - US-Konjunkturpaket offen. Im frĂŒhen Handel sank der deutsche Leitindex um 0,16 Prozent auf 12 926,13 Punkte. FRANKFURT - Angesichts der bislang fehlenden Einigung in der US-Politik auf ein weiteres Konjunkturprogramm in der Corona-Krise fehlt dem Dax am Mittwoch der Schwung. (Boerse, 12.08.2020 - 09:52) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Eröffnung: SchwĂ€cher - US-Konjunkturpaket kommt nicht voran. HĂ€ndler verwiesen als Belastung auf die weiter fehlende Einigung in der US-Politik auf ein weiteres Konjunkturprogramm in der Corona-Krise. So sank der deutsche Leitindex im frĂŒhen Handel um 0,28 Prozent auf 12 910,33 Punkte. FRANKFURT - Der Dax ist am Mittwoch schwĂ€cher gestartet. (Boerse, 12.08.2020 - 09:21) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax sinkt - US-Konjunkturpaket kommt nicht voran FRANKFURT - Nach der vorĂŒbergehenden RĂŒckkehr ĂŒber die Marke von 13 000 Punkten am Vortag werden die Dax-Anleger als Leitindex der Eurozone dĂŒrfte es zum Handelsbeginn um 0,6 Prozent nach unten gehen. (Boerse, 12.08.2020 - 08:17) weiterlesen...