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FRANKFURT - Der Handelsstreit zwischen den USA und China hat die Aktienmärkte wieder voll im Griff.

11.07.2018 - 15:00:43

Aktien Frankfurt Eröffnung: Sorgen um den Ausbruch eines Handelskriegs belasten. Nach der Ruhe der vergangenen Tage legte die US-Regierung eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen gegen China vor, was am Mittwochmorgen bereits die Börsen in Asien belastete. Hierzulande gab der Dax um 1,17 Prozent auf 12 462,08 Punkte nach.

büßte 0,83 Prozent auf 2786,31 Zähler ein. Europaweit zeigten sich die Börsen ebenfalls schwach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor zuletzt 1,11 Prozent.

Abgesehen vom Zollkonflikt richten sich die Blicke auch auf den Nato-Gipfel in Brüssel. Dort droht ein heftiger Streit zwischen dem US-Präsidenten und den Bündnispartnern um die Verteidigungsausgaben. Vor allem Deutschland wird von Donald Trump scharf attackiert.

Unter den Einzelwerten waren die Anteile von Thyssenkrupp Schlusslicht mit minus 2,8 Prozent und im MDax gaben Salzgitter um 2,2 Prozent nach. Wie in ganz Europa litten sie besonders unter den Sorgen über einen aufflammenden Handelskrieg. Den Aktien aus der deutsche Autobranche erging es nur unwesentlich besser.

Die Papiere von Bayer verloren 1,7 Prozent. In den USA drohen dem erst kürzlich übernommenen Saatgut- und Herbizid-Hersteller Monsanto zahlreiche Klagen wegen möglicher Krebsrisiken durch den Unkrautvernichter Glyphosat.

In der zweiten Reihe standen das IT-Unternehmen Bechtle und Jenoptik im Fokus. Bechtle will den französischen Branchenkollegen Inmac Wstore übernehmen. Es wäre der größte Zukauf in Unternehmensgeschichte, informierte Bechtle. Die Aktie profitierte von dem von Analysten als strategisch sinnvoll eingestuften Zukaufsplänen und stieg an der TecDax-Spitze um 4,0 Prozent.

Der Technologiekonzern Jenoptik hob nach einer Übernahme in Kanada sein Umsatzziel für 2018 an, was den Papieren zuletzt ein Plus von 0,4 Prozent bescherte.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,17 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,07 Prozent auf 141,47 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,06 Prozent auf 162,49 Punkte. Der Kurs des Euro legte am frühen Nachmittag zu. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,1746 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1713 (Montag: 1,1789) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8538 (0,8483) Euro./ck/jha/

Von Claudia Müller, dpa-AFX

@ dpa.de

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