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MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der deutsche Aktienmarkt hat einen schwächeren Wochenstart hingelegt.

04.10.2021 - 18:09:00

Aktien Frankfurt Schluss: Schwache Wall Street bringt Dax in Bedrängnis. Nach einer insgesamt seitwärts gerichteten Bewegung über weite Strecken des Handelstags kam der Dax der mittelgroßen Börsenwerte ging es am Montag um 0,95 Prozent auf 33 830,17 Punkte nach unten.

um 0,96 Prozent auf 3996,41 Punkte. Der Pariser Cac 40 verlor 0,61 Prozent und der Londoner FTSE 100 rutschte um 0,23 Prozent ab. In New York stand der Dow Jones Industrial zuletzt mit 1,0 Prozent im Minus.

Neben den hohen Ölpreisen war auch der weiterhin drohende Zusammenbruch des mit mehr als 300 Milliarden Dollar verschuldeten chinesischen Immobilen-Giganten Evergrande ein Hauptgesprächsthema. Die Evergrande-Aktien wurden an der Börse in Hongkong vom Handel ausgesetzt.

Unter den Einzelwerten sorgten zu Wochenbeginn insbesondere Analystenkommentare für Bewegung. So litten die Aktien des Sportartikelkonzerns Adidas im Dax unter einer skeptischen Studie der Bank of America und fielen um 2,3 Prozent. Analyst David Roux verwies auf die unsichere Erholung des chinesischen Absatzmarktes und die Probleme mit den Lieferketten.

Unter den Schlusslichtern im MDax büßten die Anteilscheine von Nemetschek 3,9 Prozent ein, nachdem das Bankhaus Metzler die Kaufempfehlung für die Papiere gestrichen hatte. Mit Blick auf den Aktienkurs des Bausoftware-Spezialisten sei es an der Zeit für eine Atempause, schrieb Analyst Holger Schmidt.

Am Index-Ende knickten die Papiere von Befesa um fast 6 Prozent ein. Kepler-Analyst Olivier Calvet sieht die steigenden Energiekosten als Problem für den Recyclingspezialisten. Besonders heftig werde der Gegenwind wohl im kommenden Jahr, weil der Anstieg der Erdgaspreise den von aufbereitetem Aluminium und Zink abhängen dürfte.

Im Nebenwerteindex SDax zogen die Aktien von Adler Group die Aufmerksamkeit auf sich. Nachdem die Anteilscheine zunächst um fast 18 Prozent in die Höhe geschnellt waren, stand letztlich nur noch ein Plus von 2,6 Prozent zu Buche. Der Immobilienkonzern steht eventuell vor einer großen Neuausrichtung und könnte Teile seines Wohnungsportfolios verkaufen.

Der Euro wurde zuletzt mit 1,1622 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1636 Dollar festgesetzt.

Am Anleihemarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,31 Prozent am Freitag auf minus 0,30 Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,09 Prozent auf 144,64 Punkte zu. Der Bund-Future sank um 0,12 Prozent auf 170,18 Punkte./edh/he

Von Eduard Holetic, dpa-AFX

@ dpa.de