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MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der deutsche Aktienmarkt bleibt nach dem jüngsten Kursrutsch erst einmal angezählt.

20.08.2021 - 12:16:31

Aktien Frankfurt: Verluste - Konjunktur- und Virussorgen dominieren weiter. Der Leitindex Dax gab bis zum Freitagmittag um 0,51 Prozent auf 15 685,91 Punkte nach.

fiel am Freitag um 0,54 Prozent auf 35 415,18 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,2 Prozent.

Im europaweit weiter schwachen Autosektor knüpften die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) an ihre jüngsten Verluste an und fielen um zwei Prozent. Wegen der fortgesetzten Knappheit bei Halbleitern soll die Produktion im Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg nach der Sommerpause ein weiteres Mal nur eingeschränkt anlaufen. Es wird Kurzarbeit beantragt. Bereits am Vortag hatte ein Bericht über eine anstehende Produktionskürzung beim japanischen Autobauer Toyota wegen des Mangels an Halbleitern Autowerte generell belastet. Die Papiere von BMW bildeten das Schlusslicht im Dax mit einem Minus von mehr als zwei Prozent.

Unter den schwächsten Werten im MDax sackten die Anteilsscheine der Lufthansa um mehr als drei Prozent ab. Die Papiere befinden sich bereits seit Anfang März in einem intakten Abwärtstrend. Zu Beginn der Woche hatte die Ankündigung, dass der deutsche Staat seinen Aktienanteil an der Airline zurückschrauben will, den Kurs zusätzlich belastet. Zudem steht eine Kapitalerhöhung im Raum und auch die zügige Ausbreitung der Deltavariante verschreckt die Anleger. Die Aktien des Flughafenbetreibers Fraport fielen um gut zwei Prozent.

Gefragt waren hingegen als defensiv geltende Aktien etwa aus dem Versorgersektor. So legten die Eon-Papiere gegen den schwachen Trend minimal zu. Mit einem Aufschlag von rund einem Prozent auf 33,17 Euro waren die Aktien von RWE der Spitzenreiter im Dax. Ihnen half zudem ein positiver Kommentar der US-Bank JPMorgan: Die Analysten hatten ihr Kursziel auf 47,50 Euro angehoben und empfahlen die Aktien weiterhin vor dem Hintergrund des zunehmenden Fokus des Konzerns auf Erneuerbare Energien.

In den hinteren Börsenreihen knickten die Papiere der Container-Reederei Hapag-Lloyd nach einer Verkaufsempfehlung des Bankhauses Metzler um gut vier Prozent ein. Laut den Analysten ist der Boom der Frachtraten mittlerweile in den Kurs eingepreist./la/jha

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de