Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der deutsche Aktienmarkt bleibt nach dem jüngsten Kursrutsch erst einmal unter Druck.

20.08.2021 - 10:07:02

Aktien Frankfurt Eröffnung: Anleger bleiben nach Kursrutsch vorsichtig. Der Leitindex Dax gab im frühen Handel am Freitag um 0,15 Prozent auf 15 741,38 Punkte nach. Auf Wochensicht deutet sich damit ein Minus von rund 1,5 Prozent an. Sein vor einer Woche erreichtes Rekordhoch von 16 030 Zählern hat das Barometer inzwischen ein Stück weit aus den Augen verloren.

büßte am Freitag 0,71 Prozent auf 35 356,00 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,4 Prozent nach.

Im europaweit weiter schwachen Autosektor knüpften die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) an ihre jüngsten Verluste an und fielen am Dax-Ende um rund zwei Prozent. Wegen der fortgesetzten Knappheit bei Halbleitern soll die Produktion im Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg nach der Sommerpause ein weiteres Mal nur eingeschränkt anlaufen. Es wird Kurzarbeit beantragt. Bereits am Vortag hatte ein Bericht über eine anstehende Produktionskürzung beim japanischen Autobauer Toyota wegen des Mangels an Halbleitern Autowerte generell belastet.

Am MDax-Ende sackten die Anteilsscheine der Lufthansa um 2,6 Prozent ab. Die Papiere befinden sich bereits seit Anfang März in einem intakten Abwärtstrend. Zu Beginn der Woche hatte die Ankündigung, dass der deutsche Staat seinen Aktienanteil an der Airline zurückschrauben will, den Kurs zusätzlich belastet. Zudem steht eine Kapitalerhöhung im Raum und auch die zügige Ausbreitung der Deltavariante verschreckt die Anleger. Die Aktien des Flughafenbetreibers Fraport fielen um knapp 2 Prozent.

In den hinteren Börsenreihen knickten die Papiere der Container-Reederei Hapag-Lloyd nach einer Verkaufsempfehlung des Bankhauses Metzler um mehr als 6 Prozent ein. Laut den Analysten ist der Boom der Frachtraten mittlerweile in den Kurs eingepreist.

Gefragt waren hingegen als defensiv geltende Aktien etwa aus dem Versorgersektor. So stiegen die Eon-Papiere um 0,3 Prozent. Mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent auf 33,18 Euro waren nur die Aktien von RWE besser im Dax. Ihnen half ein positiver Kommentar der Bank JPMorgan: Die Analysten hoben ihre Kursziel auf 47,50 Euro an und empfehlen die Aktien weiterhin vor dem Hintergrund des zunehmenden Fokus des Konzerns auf Erneuerbare Energien.

@ dpa.de