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FRANKFURT - Der Dax wird 0,2 Prozent schwächer erwartet.

02.11.2021 - 08:21:29

Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig verändert - Fresenius und FMC etwas erholt

vor.

Im Fokus der Anleger steht neben weiteren Quartalsberichten vor allem die beginnende Sitzung der US-Notenbank, deren Ergebnisse am Mittwoch verkündet werden. "Es ist mittlerweile Konsens, dass die Fed morgen ihren Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik verkünden wird", erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Die Börsen erwarteten einen konkreten Fahrplan für das so genannte Tapering - also die Reduzierung der monatlichen Anleihekäufe, die wohl noch in diesem Jahr beginne.

Offen sei, ob die Fed bezüglich einer ersten Zinserhöhung etwas klarere Worte findet als die Europäische Zentralbank (EZB) und ob es ihr gelingt, die Erwartungen für einen ersten Zinsschritt am Markt zu dämpfen, hieß es von den Devisenexperten der Commerzbank.

Quartalszahlen aus dem Dax präsentieren am Dienstag der Klinik- und Medizinkonzern Fresenius und dessen Tochter, der Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) . Die FMC-Aktien, die gerade erst auf ein Tief seit März gefallen waren, erholten sich vorbörslich auf Tradegate um eineinhalb Prozent zum Xetra-Schluss. FMC will sich fortan schlanker aufstellen. Der Kostensenkungsplan beeindrucke, sagte ein Händler.

Der Mutterkonzern Fresenius wiederum hob seine Wachstumsziele für das Jahr an. Das dritte Quartal sei besser als erwartet verlaufen, so der Händler. Vorbörslich verteuerten sie die Aktien auf Tradegate um rund zweieinhalb Prozent im Vergleich mit dem Xetra-Schluss.

Zudem verarbeiten die Marktteilnehmer die am Vorabend nach Börsenschluss vorgelegte Quartalsbilanz des Kochboxenkonzerns Hellofresh , der seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben hatte. Die Papiere reagierten darauf auf Tradegate im vorbörslichen Handel mit plus 5,7 Prozent.

Aus dem SDax veröffentlichte die Shop Apotheke Quartalszahlen und passte die Wachstumsprognosen nach unten an. Auf Tradegate ging es für die Anteile um mehr als ein Prozent zum Xetra-Schluss nach unten.

@ dpa.de