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FRANKFURT - Der Dax ist am Mittwoch nur knapp an einem Rekordhoch vorbeigeschrammt.

05.01.2022 - 15:01:30

Aktien Frankfurt: Dax kratzt am Rekordhoch. Der Leitindex baute in einem weiterhin positiven Börsenumfeld seine jüngsten Gewinne aus und zog zwischenzeitlich bis auf 16 285 Punkte an. Damit ist der im November bei 16 290 Punkten erreichte Höchststand in greifbare Nähe gerückt. Zuletzt stand noch ein Plus von 0,70 Prozent auf 16 266,38 Punkte zu Buche.

der mittelgroßen Unternehmen legte zur Wochenmitte um 0,33 Prozent auf 35 643,11 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,49 Prozent.

Hierzulande beschäftigte unter anderem Uniper die Anleger. Wegen der Turbulenzen an den Rohstoffmärkten besorgte sich der Energiekonzern Unterstützung in Milliardenhöhe bei seinem Mutterkonzern Fortum und der staatlichen Förderbank KfW. Hintergrund für den Finanzbedarf sind laut Uniper Sicherungsleistungen, deren Höhe vom Rohstoff-Preisniveau abhängen. Die Uniper-Papiere büßten zweieinhalb Prozent ein.

Aktien aus der Automobilbranche wurden teils stark von einer Studie der US-Bank JPMorgan bewegt. So dürfte die Gewinndynamik bei dem Auto- und Industriezulieferer Stabilus eine kurze Pause einlegen, schrieb der Experte Akshat Kacker. Damit waren die Papiere mit einem Minus von gut 4 Prozent das Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax . Die Anteilsscheine von ElringKlinger aber schnellten um rund 18 Prozent nach oben. Der Autozulieferer wandele sich zu einem "Elektro"-Investment, hieß es. Das Unternehmen habe beim Umbau operative und strategische Fortschritte gemacht, und das in einem schwierigen Marktumfeld.

Außerhalb der Automobilbranche sackten die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) am Dax-Ende um mehr als zwei Prozent ab. Hier wies JPMorgan-Analyst David Adlington darauf hin, dass angesichts des rasanten Anstiegs der Infektionen mit der Corona-Variante Omikron in den USA die "Übersterblichkeit im ersten Quartal erheblich" sein dürfte. Das könne sich entsprechend auch auf die Dialysepatienten von FMC auswirken.

Der Euro notierte zuletzt bei 1,1313 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1279 (Montag: 1,1355) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8866 (0,8807) Euro. Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,23 Prozent. Der Rentenindex Rex stagnierte bei 143,84 Punkten. Der Bund-Future gewann 0,01 Prozent auf 170,80 Punkte./la/jha/

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

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