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MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der Dax ist am Freitag schwach gestartet.

30.07.2021 - 09:51:57

Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwach. Kurz nach der Eröffnung verlor der deutsche Leitindex gut ein Prozent auf 15 479,37 Punkte. Auf Wochensicht liegt er damit mit 1,2 Prozent im Minus. Der MDax der mittelgroßen Werte sank um 1,14 Prozent auf 34 869,60 Punkte. Abwärts mit 0,7 Prozent ging es auch für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 .

und S&P 500 reichten. Nachbörslich machte sich aber nach dem Bericht von Amazon Enttäuschung breit. Schwächere Wachstumssignale des Online-Riesen für das laufende Quartal sorgten nach dem regulären Handel für einen Kursrutsch. "In den USA scheinen die Investoren derzeit immer vorsichtiger zu werden und nehmen bei vielen Unternehmen lieber Gewinne mit", sagte Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirect.

Hinten im Dax verloren die Titel des Dialyseanbieters Fresenius Medical Care (FMC) und von dessen Mutterkonzern Fresenius nach Zahlenvorlage mehr als sieben beziehungsweise dreieinhalb Prozent, obgleich der Krankenhausbetreiber und Medizinkonzern sich im zweiten Quartal unerwartet stark von den Belastungen der Corona-Pandemie erholte und deshalb seine Jahresziele anhob.

Fresenius habe solide Zahlen vorgelegt, schrieb JPMorgan-Analyst David Adlington. Doch trotz des teilweise erhöhten Ausblicks dürften sich die Auswirkungen auf die Konsensschätzungen in Grenzen halten, so der Experte. FMC brockten negative Effekte im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auch im zweiten Quartal Umsatzeinbußen und einen noch erheblicheren Ergebnisrückgang ein.

Der Energiekonzern RWE rechnet 2021 wegen eines starken Handelsgeschäfts im ersten Halbjahr mit einem besseren Ergebnis als bisher. Die Papiere legten an der Dax-Spitze um 1,5 Prozent zu.

Im MDax rückten der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub und der Medizintechnikhersteller Siemens Healthineers mit erhöhten Prognosen in den Blick, wovon beide Aktien aber nicht profitierten. Fuchs Petrolub verloren 1,8 Prozent und Siemens Healthineers 2,4 Prozent.

@ dpa.de