MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der Dax hat nach dem deutlichen Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 13 000 Punkten am Vortag eine Verschnaufpause eingelegt.

18.05.2018 - 11:51:46

Frankfurt Eröffnung: Verschnaufpause nach Dax-Sprung am Vortag. Der deutsche Leitindex stand rund eine Stunde nach Handelsbeginn am Freitag 0,18 Prozent tiefer bei 13 091,57 Punkten. Auf Wochensicht deutet sich ein Plus von knapp 1 Prozent an.

Rückenwind verliehen hatte, behalten Anleger die jüngst gestiegenen Renditen am US-Anleihenmarkt im Auge. Höhere Zinsen können die Attraktivität von Aktien gegenüber Anleihen schmälern. Zudem schwelt der Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie Europa weiter, und in Italien steht der Regierungsvertrag zwischen der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung und der fremdenfeindlichen Lega.

Trotz der zuletzt etablierten Kursgewinne erscheine das Fundament des Dax noch etwas brüchig, schrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba. Auch die Handelsvolumen hätten nicht, wie idealtypisch bei steigenden Kursen gefordert, deutlich zugelegt.

Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax rückte am Freitag um 0,22 Prozent auf 26 883,87 Punkte vor und der Technologiewerte-Index TecDax legte um 0,29 Prozent auf 2813,18 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hingegen gab leicht nach.

In dem ansonsten weiterhin positiven Aktienumfeld kletterte der Index der gering kapitalisierten Werte SDax auf ein Rekordhoch und stand zuletzt moderat im Plus. Der Dax, der MDax und der TecDax hingegen sind von ihren jeweiligen Höchstständen noch teils deutlich entfernt.

Ansonsten sorgten Analystenkommentare für Aufmerksamkeit. So empfahl die Privatbank Berenberg einen Verkauf der Aktien der Deutschen Börse . Analyst Chris Turner verwies auf den im Jahresvergleich sinkenden Trend bei den Handelsvolumina. Anleger sollten Gewinne mitnehmen. Die Anteilsscheine fielen um mehr als 1 Prozent.

Die Aktien von Ströer hingegen stiegen unter den Favoriten im MDax um rund 2,5 Prozent. In Zeiten von Umbrüchen und strukturellen Sorgen mit Blick auf verschiedene Konzerne der Werbe- und Medienbranche sei er weiter positiv gestimmt für europäische Außenwerbeunternehmen, schrieb Analyst Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan.

An der Index-Spitze profitierten die Papiere des Elektronikhändlers Ceconomy mit einem Gewinn von fast 5 Prozent von einem positiven Kommentar der Investmentbank Raymond James. Das Umfeld in Auslandsmärkten wie Russland oder Schweden helle sich auf, erklärte Analyst Cedric Lecasble.

Der ebenfalls im Index der mittelgroßen Werte notierte Wohnungsvermieter Grand City Properties startete derweil mit deutlichen Zuwächsen in das neue Jahr. Die Anteilsscheine lagen nach einem durchwachsen Start zuletzt moderat im Plus.

Schließlich werden zum Wochenschluss einige Aktien mit Dividendenabschlag gehandelt. Dazu zählen unter anderem der Autobauer BMW , der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care , der Software-Hersteller SAP sowie aus der Telekom- und Mobilfunkbranche die Unternehmen Deutsche Telekom , Freenet und Telefonica Deutschland ./la/fba

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

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