MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der Dax hat am Dienstag anfängliche Gewinne im Verlauf des Vormittags wieder komplett abgegeben.

12.06.2018 - 12:00:24

Aktien Frankfurt: Schwache Konjunkturdaten belasten den Dax. Hatte anfangs noch die Hoffnung auf eine atomare Abrüstung Nordkoreas den Index auf den höchsten Stand seit zwei Wochen getrieben, so richteten die Anleger den Fokus rasch wieder auf die schwächelnde deutsche Konjunktur: Die ZEW-Konjunkturerwartungen fielen schwächer aus als gedacht. Der Dax lag zuletzt mit 0,08 Prozent im Minus bei 12 832,25 Punkten.

stieg um 0,68 Prozent auf 2863,31 Zähler. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gab um 0,09 Prozent auf 3476,95 Punkte nach.

Auf Unternehmensseite richteten sich die Blicke abermals auf die Deutsche Post sowie auf den Autobauer Daimler. Die "Aktie Gelb" büßte am Dax-Ende 1,7 Prozent ein. Der Bonner Logistikkonzern hatte in der vergangenen Woche die Anleger mit einer Gewinnwarnung wegen Problemen im Brief- und Paketgeschäft geschockt und einen Umbau angekündigt. Nun soll laut dem "Manager Magazin" der Vorstand des erst kürzlich geschaffenen Ressorts für Mobilitätslösungen, Jürgen Gerdes, gehen. Unzufriedenheit mit dessen langjähriger Tätigkeit als Chef der Kernsparte PeP (Post, E-Commerce, Pakete) sei der Grund.

Um das Thema Abgasmanipulation ging es erneut beim Autobauer Daimler . Nach einem Treffen zwischen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Vorstandschef Dieter Zetsche müssen die Stuttgarter nun wegen des Vorwurfs unzulässiger Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung europaweit 774 000 Fahrzeuge zurückrufen, darunter 238 000 in Deutschland. Daimler will den Rückruf umsetzen, kündigte aber Widerspruch an. Die Aktien legten nach Verlusten am Vortag nun als Spitzenwert im Leitindex um 1,4 Prozent zu. Ein Händler sprach unter anderem von einer Erleichterung unter Anlegern, da Zetsche gesagt haben soll, dass ein milliardenschweres Ordnungsgeld vom Tisch sei.

Mit der Aussicht auf eine steigende Gewinnbeteiligung der Aktionäre des Baustoffkonzerns HeidelbergCement legten dessen Papiere um 0,2 Prozent zu. Im SDax hingegen ging es für die Aktien von Heidelberger Druck um 6,6 Prozent abwärts, nachdem der Druckmaschinen-Hersteller mit seinem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr enttäuscht hatte.

Eine negative Studie der Schweizer Bank Credit Suisse belastete die Anteile von Wacker Chemie , die 1 Prozent verloren. Analyst Mathew Hampshire-Waugh rechnet im kommenden Jahr mit einem Überangebot durch die Konkurrenz im Polysilizium-Geschäft. Für die Papiere des Außenwerbespezialisten Ströer dagegen ging es dank einer positiven Studie des Analysehauses Mainfirst um 5,2 Prozent nach oben. Ströer glänze durch solide Geschäftstrends und eine attraktive Aktienbewertung.

@ dpa.de

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