MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der Dax ging es im Schlepptau um 0,77 Prozent auf 26 082,40 Punkte nach oben.

11.09.2019 - 18:11:37

Aktien Frankfurt Schluss: Risikofreude treibt Dax über 12 300 Punkte

waren im Dax der Favorit mit plus 3,1 Prozent. Aus dem Autosektor knüpften Volkswagen und Daimler mit Kursgewinnen von 0,7 Prozent an ihren zuletzt schon starken Lauf an.

Papiere, die mit Blick auf die Wirtschaftslage als defensiv eingestuft werden, standen bei den Anlegern tendenziell nicht so hoch im Kurs. Aktien des Versorgers RWE , des Konsumgüterherstellers Henkel oder des Immobilienunternehmens Vonovia gaben entweder nach oder bewegten sich kaum vom Fleck.

Eine Ausnahme unter den defensiven Sektoren waren Gesundheitswerte. Hier rückten allen voran die Aktien des Spezialchemie- und Pharmaunternehmens Merck um 1,4 Prozent vor. Die Darmstädter nahmen in den USA eine wichtige Hürde für die Zulassung der Therapie mit dem Wirkstoff Tepotinib bei Lungenkrebs.

Die Aktien der Deutschen Börse reagierten darauf, dass die Hongkonger Aktienbörse den Konkurrenten London Stock Exchange übernehmen will. Erst sprangen sie um 2 Prozent hoch, dann aber bröckelte die Konsolidierungsfantasie wieder ab. Zuletzt stand noch ein Plus von 0,9 Prozent zu Buche. Das Gebot aus Hongkong könnte den Kampf um den Datenanbieter Refinitiv neu entfachen, bei dem die Deutsche Börse von der LSE ausgestochen worden war.

Anderswo war der Schwung nicht ganz so groß wie an der Frankfurter Börse. Der EuroStoxx 50 rückte am Mittwoch etwas weniger stark um 0,51 Prozent auf 3516,82 Punkte vor, was auch an der Börse in Paris lag. Dort stieg der Leitindex Cac lediglich um 0,44 Prozent. In London dagegen rückte der FTSE 100 um fast 1 Prozent vor. In New York lag der Dow Jones Industrial zum Xetra-Schluss moderat mit 0,3 Prozent im Plus.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,58 Prozent am Dienstag auf minus 0,55 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,17 Prozent auf 146,21 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,25 Prozent auf 174,20 Punkte.

Der Euro ist am Mittwoch unter Druck geraten. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0999 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1003 (Dienstag: 1,1040) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9088 (0,9058) Euro./tih/stk

Von Timo Hausdorf, dpa-AFX

@ dpa.de