Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

MDAX, DE0008467416

FRANKFURT - Der Dax gab am Freitag um 0,56 Prozent auf 26 980,30 Punkte nach.

08.11.2019 - 18:13:24

Frankfurt Schluss: Dax schwächelt - Fünfte Gewinnwoche in Folge

verweist die relative Stärke des Leitindex im Vergleich zu den US-Börsen, da institutionelle Anleger offenbar jeden kleineren Verlust für Käufe nutzten. Er rechnet zudem bis zum Jahresende mit keinen geopolitischen Störfeuern mehr.

Zugleich wurden aber auch wieder Stimmen laut, die vor einer Überhitzung warnen. "2000 Punkte Dax-Gewinn in 10 Wochen bedürfen der Konsolidierung und mithin einer technischen Korrektur", heißt es etwa im Bernecker Börsenbrief "Termin-Börse". Mit einem Kursrückgang um 500 bis 600 Punkte "wäre die überkaufte Marktlage beseitigt" und das Fundament für eine Weihnachtsrally gelegt.

Mit Blick auf die deutsche Berichtssaison flaute die Nachrichtenflut am Freitag merklich ab: Neben der Allianz standen lediglich einige Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenreihe mit Zahlen im Fokus. Die Aktie des Versicherers verlor trotz eines optimistischeren Blick auf das Jahresgewinnziel 2,7 Prozent, womit sie zweitschwächster Dax-Wert war. Analysten hatten mit positiveren Aussagen aber bereits gerechnet. Außerdem war das Papier tags zuvor auf den höchsten Stand seit 17 Jahren geklettert.

Im MDax war die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank Favorit mit plus 2,8 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit gut einem Jahr. Am Markt wurde vor allem der überraschend starke Vorsteuergewinn im dritten Quartal gelobt und auch die angehobenen Jahresziele des Immobilienfinanzierers. Am Index-Ende büßte der Anteilsschein von Rheinmetall dagegen fast 7 Prozent ein nach einem verhaltenen Analystenkommentar der Commerzbank.

Die Aktie der Jost Werke legten trotz pessimistischerer Ziele des Lkw- und Nutzfahrzeugzulieferers um 5 Prozent zu und bauten ihre Vortagesgewinne damit aus. Der neue Ausblick habe nicht überrascht, kommentierte etwa Analyst Frederik Bitter von der Privatbank Hauck & Aufhäuser. Er lobte zudem die gute Kostenkontrolle und die Entwicklung des Mittelzuflusses.

Europaweit wurden an den Börsen überwiegend Verluste verbucht. Der EuroStoxx 50 sank um 0,19 Prozent auf 3699,65 Punkte. In London gab der FTSE 100 nach. In Paris indes schloss der Cac 40 fast unverändert. An den US-Börsen gab der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss um 0,2 Prozent nach, während die technologielastigen Nasdaq-Indizes moderat zulegten.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,32 Prozent am Vortag auf minus 0,28 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,24 Prozent auf 144,01 Punkten. Der Bund-Future stieg um 0,12 Prozent auf 169,76 Punkte.

Am Devisenmarkt sank der Euro am frühen Abend auf 1,1017 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs zuvor auf 1,1034 (Donnerstag: 1,1077) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9063 (0,9028) Euro./ck/mis

Von Claudia Müller, dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Frankfurt: US-chinesische Querelen belasten - Fokus nun auf Fed-Protokoll. Die Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigten sich am Mittwoch zeitweise betont risikoscheu, nachdem US-Präsident Donald Trump China mit höheren Strafzöllen gedroht hatte, falls es zu keiner Einigung kommt. China indes reagierte scharf auf die Einmischung der USA im Konflikt des Landes mit der Sonderverwaltungszone Hongkong. Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect Bank sprach von einem "Käuferstreik" der Anleger. Echter Verkaufsdruck sehe anders aus. FRANKFURT - Der US-chinesische Handelskonflikt hat die Börsen wieder fester im Griff. (Boerse, 20.11.2019 - 14:47) weiterlesen...

Aktien Frankfurt: US-chinesischer Konflikt drückt Dax wieder unter 13100 Punkte. Die Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigten sich am Mittwoch risikoscheu. So drohte US-Präsident Donald Trump China mit höheren Strafzöllen, falls es zu keiner Einigung kommt. China indes reagierte scharf auf die Einmischung der USA im Konflikt des Landes mit der Sonderverwaltungszone Hongkong. Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect Bank sprach von einem "Käuferstreik" der Anleger. Echter Verkaufsdruck sehe anders aus. FRANKFURT - Der US-chinesische Handelskonflikt hat die Börsen wieder fester im Griff. (Boerse, 20.11.2019 - 11:51) weiterlesen...

Frankfurt Eröffnung: Handelsstreit verschreckt Anleger wieder. Die Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigten sich am Mittwoch risikoscheu, denn US-Präsident Donald Trump drohte China höhere Strafzölle an, falls es zu keiner Einigung kommt. FRANKFURT - Der US-chinesische Handelskonflikt hat die Börsen wieder fester im Griff. (Boerse, 20.11.2019 - 10:03) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Eröffnung: Handelsstreit verschreckt wieder. Die Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigten sich am Mittwoch risikoscheu, denn US-Präsident Donald Trump drohte China höhere Strafzölle an, falls es zu keiner Einigung kommt. FRANKFURT - Der US-chinesische Handelskonflikt hat die Börsen wieder fest im Griff. (Boerse, 20.11.2019 - 09:22) weiterlesen...

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Minimal im Minus FRANKFURT (dpa-AFX) (Boerse, 20.11.2019 - 07:29) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Schluss: Dax-Rally ermüdet ohne Fortschritte im Handelsstreit. Mit 13 374 Punkten näherte sich der deutsche Leitindex erst seinem bisherigen Rekord von 13 596 Zählern. Als es an den New Yorker Börsen zu Gewinnmitnahmen kam, zogen Anleger aber auch hierzulande die Handbremse. Am Ende verteidigte der Leitindex mit 13 221,12 Punkten ein dünnes Plus von 0,11 Prozent. FRANKFURT - Der Schwung beim Dax ist am Dienstag nach einem erneuten Hoch seit Januar 2018 wieder abgeflacht. (Boerse, 19.11.2019 - 18:12) weiterlesen...