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FRANKFURT - Der Dax der mittelgroßen Börsentitel lag ebenfalls mit 0,17 Prozent auf 28 455,75 Zähler leicht im Plus.

14.01.2020 - 11:52:24

Aktien Frankfurt: Dax wagt sich wieder etwas aus der Deckung

und der technologielastige Nasdaq 100 neue Höchststände. Auch an den fernöstlichen Börsen war die Tendenz freundlich - mit Ausnahme der Börsen in China.

Comdirect-Analyst Andreas Lipkow zeigte sich optimistisch: "Der DAX kann sich von den Anfangsverlusten erholen und die Investoren setzen nun weiter auf konjunktursensitive Unternehmen". Während die Konjunktur in den USA bereits eine "gewisse Reife" zeige, könnte die Wirtschaft in Europa am Anfang einer Erholung stehen.

Einen Blick wert sein dürften im Tagesverlauf die Quartalsberichte der drei US-Großbanken JPMorgan , Wells Fargo und Citigroup .

Unter den Einzeltiteln im Dax gaben Beiersdorf zwischenzeitlich um 1,4 Prozent nach. Von den Verlusten konnte sich die Aktie jedoch wieder etwas erholen, zuletzt lag das Minus noch bei 0,5 Prozent. Die französische Bank Societe Generale stufte die Papiere des Nivea-Konzerns auf "Verkaufen" ab. Das Wachstum mit Produkten wie Nivea und La Prairie verlangsame sich, lautete die Begründung.

Trotz laut Experten unerwartet guter Quartalszahlen von Dialog Semiconductor verloren die Aktien des Halbleiterherstellers 1,5 Prozent. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen, nachdem sich der Kurs in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt hatte.

Aktien von Evonik gaben um mehr als vier Prozent auf 25,40 Euro nach. Am Vorabend hatte der Großaktionär RAG Stiftung ein Aktienpaket von 5,4 Prozent zu 25,30 Euro je Aktie bei Investoren platziert. Dieses zusätzliche Angebot belastete den Kurs.

Der Kurs von Südzucker fiel um 1,1 Prozent. Damit konnte der Wert im Tagesverlauf wieder Boden gut machen, am Morgen waren die Verluste mit zeitweise mehr als 7 Prozent deutlich größer. Die Quartalszahlen des Zuckerproduzenten belegen nach Ansicht von Analyst John Ennis von Goldman Sachs, dass die Zuckerpreise unter Druck bleiben.

Nach oben ging es hingegen für die Aktien der Stahlhersteller: Salzgitter konnte um knapp ein Prozent auf 18,55 Euro und Thyssenkrupp um 1,5 Prozent auf 12,33 Euro zulegen. Ein Händler begründete die Kursgewinne mit Signalen für eine gedrosselte Produktion in China als weltweit größtem Stahlproduzenten.

@ dpa.de

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